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Blutige Auseinandersetzungen im Süden Kirgisistans haben mehrere hundert Tote und tausende Verletzte gefordert.
Mindestens 400.000 Menschen flohen vor Feuergefechten, Brandstiftung und Vergewaltigungen. 100.000 von ihnen suchten Schutz im angrenzenden Usbekistan.
Einen Monat nach den gewaltsamen Ausschreitungen schätzt das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) die Zahl der Vertriebenen und Notleidenden noch immer auf 75.000.
Noch immer sind tausende Menschen von der ungewissen Sicherheitslage betroffen.
In Osch und Dschalalabad ist es mittlerweile ruhig aber es gibt noch immer viele Polizeisperren und in beiden Städten eine nächtliche Ausgangssperre.
Viele Menschen haben ihre persönlichen Dokumente verloren.
Viele Rückkehrer finden oftmals vollkommen zerstörte oder schwer beschädigte Häuser vor. Sie suchen Unterschlupf bei Nachbarn, die zumeist schon zahlreiche Personen aufgenommen haben.
Viele Unterkünfte sind überfüllt und die Menschen benötigen dringend weiter humanitäre Hilfe.

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