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UN-Flüchtlingskommissar António Guterres appellierte bei seinem Besuch im Süden Kirgisistan an die internationale Gemeinschaft, sich nicht abzuwenden und die zehntausenden Menschen zu vergessen, die jetzt ihr Leben wiederaufbauen und ihre Trauma nach dem Ausbruch der Gewalt Mitte Juni überkommen müssten.
Bei einem Gespräch mit Journalisten in einer Flüchtlingsunterkunft in Osch unterstrich Guterres die Schwierigkeiten derjenigen, die ohne Bleibe sind und weiterhin Angst vor neuen Ausschreitungen hätten.
"Die Welt wurde von Kirgisistan überrascht, wir dürfen uns nicht noch einmal überraschen lassen," sagte er. "Ganze Gemeinden sind auseinandergebrochen und sind verbittert. Sofortige und nachhaltige Hilfe ist notwendig, um zu verhindern dass das Leiden und die Verluste sich noch weiter gefährlich ausbreiten."

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