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Kirgisistan: Noch immer sind 75.000 Menschen auf Hilfe angewiesen

 

Nach ihrer Rückkehr findet diese Frau ihr Haus zerstört vor. © UNHCR/S.Schulman

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Verlust von persönlichen Dokumenten großes Problem

Besonders schwierig ist der Verlust von wichtigen persönlichen Dokumenten, wie Geburtsurkunden, Pässen, Ausweisen und Eigentumsrechte von Land und Gebäuden. Im Distrikt Furkat bei Osh betreut UNHCR eine Familie mit 12 Personen, die ihre gesamten Papiere verlor, als sie am 11 Juni floh. Sie haben nichts, das ihre Identität beweisen könnte und haben große Schwierigkeiten neue Papiere zu beantragen. Solche Probleme gibt es häufig.

UNHCR besucht die Gemeinden, um die Menschen über ihre Rechte aufzuklären und sie darüber zu informieren, wie sie neue Papiere bekommen. Mit den zuständigen Behörden werden Möglichkeiten ausgelotet, wie die Ausstellung von Dokumenten, z.B. durch die Einrichtung von mobilen Teams in den betroffenen Gemeinden, beschleunigt werden kann.
Die Rückkehrer hoffen, ihre Häuser so schnell wie möglich wieder aufzubauen oder zu reparieren. Zwar sind die notwendigen Fertigkeiten vorhanden, jedoch ist der Bedarf so hoch, dass eine Unterstützung der Regierung oder der internationalen Gemeinschaft notwendig ist.

Unterkünfte müssen vor dem Winter fertig sein

UNHCR hat mit den Behörden vereinbart, dass sofort 550 Häuser repariert oder aufgebaut werden - – 500 davon in Jalalabad und 50 in den Distrikten Madi und Aravan in der Provinz Osh. Gleichzeitig sollen vor dem Einbrechen des Winters jeweils zwei beheizte Räume für die Familien errichtet werden, deren Häuser zerstört wurden. (veröffentlicht am 18.7.2010)
 
 


 

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