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Kirgisistan: UNHCR benötigt 23 Millionen US-Dollar

 

Zerstörte Häuser und somit fehlende Unterkünfte sind in Kirgisistan derziet das Hauptproblem. © UNHCR/S.Schulman

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Fehlende Sicherheit und mangelhafte Versorgung

75.000 der ehemals 400.000 Flüchtlinge und Vertriebenen sind weiterhin heimatlos. Jeden Tag besuchen die UNHCR-Teams Flüchtlinge in Osch und Dschalalabad, die sich über Festnahmen und Belästigungen beschweren.

 

Außerdem bemängeln sie Schwierigkeiten beim Zugang zu medizinischer Versorgung und anderen Dienstleistungen. Die gleichen Beschwerden gehen bei der 24-Stunden-Hotline von UNHCR ein.

 

"Wir brauchen dringend Lebensmittel, Kleidung und andere Dinge," erzählte eine ältere Frau aus Osch. „Wir warten darauf, dass etwas passiert, aber bisher haben wir noch keine Ergebnisse gesehen. Die Regierung ist noch nicht gekommen, um sich ein Bild von unserer Lage zu machen und wir wissen nicht, ob es irgendeinen Plan für den Wiederaufbau unserer Häuser gibt."

 

In Zusammenarbeit mit anderen Organisationen kümmert sich UNHCR um den Rechtsschutz für die Betroffenen und hilft, verlorengegangene Dokumente wiederzuerlangen.

 

Mobile UNHCR-Teams stellen Ausweispapiere aus

"Wir werden von der Regierung ermutigt, mobile Teams zu gründen, welche die betroffene Gemeinden besuchen und dort kostenfreie vorläufige Ausweisdokumente ausstellen", so Pressesprecherin Flemming in Genf.

 

Die Vertriebenen hoffen, dass die zerstörten Einfamilienhäuser durch ähnliche Gebäude ersetzt werden, die ihren Bräuchen und ihrer bisherigen Lebensweise entsprechen. Die Regierung plant allerdings den Bau von Wohnungen in mehrstöckigen Häusern. Vor allem aber möchten die Vertriebenen einziehen bevor in drei Monaten der Winter kommt. Dann sind Temperaturen von bis zu minus 25° C zu erwarten. (veröffentlicht am: 29.07.2010)

 

 

 






 

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