
Dr. Hans Günter Heinen bei einem Projektbesuch
in Tansania.
Sein Leben lang hat er hart gearbeitet. Im Alter nun kann Dr. Hans Günter Heinen gut von den Früchten dieser Arbeit leben und möchte andere daran teilhaben lassen.
Aus Anlass seines 70. Geburtstages hat der Glashüttener vor einigen Jahren einen Stiftungsfonds mit seinem Namen unter dem Dach der Deutschen Stiftung für UNO-Flüchtlingshilfe gegründet. Aus den Erträgen will er Flüchtlingskindern einen Schulbesuch ermöglichen. Dies ist die logische Fortsetzung seiner Vorstandsarbeit bei der UNO-Flüchtlingshilfe, für die er sich seit fast 20 Jahren engagiert.
Dr. Heinen hat viel erlebt:
Begonnen hat er seinen beruflichen Werdegang als Journalist in seiner rheinischen Heimat.
Nach dem Studium machte er sich selbständig und arbeitete im Bausparwesen – mit Erfolg.
Davon zeugen nicht zuletzt die schnellen Flitzer, die bei dem bekennenden Porsche- und Ferrari-Fan nach einem langen Berufsleben in der Garage stehen. Ein rollender Luxus, den sich Dr. Heinen mit gutem Gewissen gönnt. Denn die Hilfe für andere kommt bei ihm nicht zu kurz.
Schon viele Male bereiste er die Krisengebiete Afrikas. Er liebt den Kontinent und dessen Menschen und weiß um die großen Probleme, die der Erdteil aus eigener Kraft nicht bewältigen kann. Die Eindrücke, die er bei seinen Reisen gesammelt hat, haben ihn in seinem Einsatz für die UNO-Flüchtlingshilfe bestärkt. „Die Menschen, die jahrelang Krieg und Gewalt erfahren haben, müssen das friedliche Zusammenleben erst wieder lernen“, meint Dr. Heinen. Die Kinder sind die Hoffnung, ihre Bildung ist der Schlüssel zum Frieden, da ist sich der Mittsiebziger sicher, und deshalb will er mit seinem Stiftungsfonds den Schulbesuch von Flüchtlingskindern fördern. „Es wäre das schönste nachträgliche Geburtstagsgeschenk, wenn sich möglichst viele weitere Stifter finden würden, die Flüchtlingen helfen möchten“, betont Dr. Heinen.