Die BASF Stiftung unterstützt junge Flüchtlinge

Neue Perspektiven schaffen

DAFI-Stipendiaten in Benin
„DAFI-Stipendiaten in Benin“ (Foto: UNO-Flüchtlingshilfe)

Die BASF Stiftung engagiert sich weltweit mit Projekten, die Kindern und jungen Menschen Bildungschancen eröffnen. In Kooperation mit der UNO-Flüchtlingshilfe finanziert die Stiftung aktuell jährlich mit 50.000 EUR etwa zwanzig DAFI-Stipendien. Das Stipendienprogramm DAFI der deutschen Bundesregierung und UNHCR ermöglicht es begabten Flüchtlingen in ihrem Aufnahmeland zu studieren.

„Gerade junge Menschen stehen nach der Flucht vor dem Nichts. Insbesondere ihre Chancen auf eine weiterführende Ausbildung sind aus Geldmangel mehr als schlecht“, erläutert Dr. Hartmut Unger, Geschäftsführer der BASF Stiftung. „Die BASF Stiftung will dazu beitragen, dass junge Flüchtlinge neue Perspektiven erhalten. Aus diesem Grund unterstützen wir Flüchtlinge in den westafrikanischen Aufnahmeländern Ghana, Benin und Kamerun.“

So kann auf verschiedenen Wegen verhindert werden, dass ganze Generationen eines Landes ohne Perspektive sind. „Die Stipendiaten des DAFI-Programms können durch ein Studium ihre Chancen auf eine qualifizierte Anstellung in ihrem Aufnahmeland entscheidend erhöhen. Dies verbessert ihre Integration in die Gesellschaft der Aufnahmeländer und trägt indirekt auch zur Vermeidung von Konflikten bei“, beschreibt Unger die Wirkungsweise.

Als Universitätsabsolventen sind die Flüchtlinge später nicht mehr auf die Hilfe Dritte angewiesen – im Gegenteil: Sie sind dann in der Lage, ihre Leben selbst zu gestalten und zu Vorbildern für Schicksalsgefährten zu werden. Viele von ihnen wollen am Ende in ihre Heimat zurückkehren.

Durch eine qualifizierte Ausbildung im Rahmen ihres Stipendiums sind sie dann besser gerüstet, um einen wichtigen Beitrag zu Wiederaufbau und Stabilisierung in ihrem Heimatland zu leisten.

Die UNO-Flüchtlingshilfe dankt der BASF Stiftung für ihre großzügige Unterstützung!