GEA spendet 25.000 Euro für den Schutz von syrischen Flüchtlingskindern

Grundversorgung sichern, um Kinderarbeit zu bekämpfen

Bildung schafft Hoffnung und Zukunft ! Foto: UNHCR
Syrische Flüchtlingskinder wie die achtjährige Hiba können dank des UNHCR-Projektes zur Schule gehen. Foto: UNHCR

Für ein Projekt der UNO-Flüchtlingshilfe zum Schutz syrischer Flüchtlingskinder in Jordanien hat GEA 25.000 Euro gespendet. Mit Hilfe des UNHCR-Projektes soll die Grundversorgung syrischer Flüchtlingsfamilien gesichert und der Schulbesuch der Flüchtlingskinder ermöglicht werden.

Ein Krieg hinterläßt Spuren

Syrische Flüchtlingskinder, von denen inzwischen mehr als 1,3 Millionen in überfüllten Unterkünften und Lagern in Jordanien, Ägypten, der Türkei, dem Libanon und dem Irak leben, sind körperlich und seelisch gezeichnet vom weiterhin andauernden Bürgerkrieg in ihrer Heimat. Die große Mehrheit von ihnen hat keinen Zugang zu regulärer Schulbildung.

In Jordanien nimmt die Hälfte der Kinder im Schulalter nicht am Unterricht teil. Die jordanische Regierung erlaubt allen registrierten Flüchtlingskindern eine öffentliche Schule zu besuchen. Trotzdem bleiben die Aufnahme und der Verbleib syrischer Flüchtlingskinder in jordanischen Schulen eine Herausforderung, da viele Flüchtlingseltern gezwungen sind, sich zwischen der Grundversorgung der Familie und dem Schulbesuch ihrer Kinder zu entscheiden. Die Umstände von Flucht und Vertreibung führen dazu, dass Kinder zum mageren Einkommen ihrer Familie beitragen müssen - nicht selten unter schwierigen und gefährlichen Bedingungen.

Bildung ist Vorraussetzung für eine gute Zukunft

UNHCR arbeitet mit seinen Partnern daran, die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingskindern zu sichern, Schulgebäude zu renovieren, das Bildungssystem in Jordanien zu stärken und möglichst vielen Flüchtlingskindern den Schulbesuch zu ermöglichen.

„Die finanzielle Unterstützung der Familien ermöglicht nicht nur die Anschaffung der benötigten Lehrmaterialien, sondern trägt wesentlich zur wirkungsvollen Bekämpfung von Kinderarbeit bei, da die Kinder nicht mehr zum Einkommen der Familien beitragen müssen. Schulbildung ist darüber hinaus eine wichtige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit dieser Generation“, so Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der GEA.

Auch im Namen der syrischen Kinder, die dank der Unterstützung von GEA zur Schule gehen können, bedanken wir uns herzlich!