Alessandra Morelli mit Kollegen im Feld

Alessandra Morelli: Nothelferin mit Leib & Seele

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Seit 30 Jahren im Einsatz für Flüchtlinge

Alessandra Morelli setzt sich seit 30 Jahren gemeinsam mit dem UNHCR für Flüchtlinge ein, hat bereits unter schwersten Bedingungen Nothilfe geleistet, überlebte selber knapp einen Bombenangriff. Derzeit leitet sie das UNHCR Büro in Niger, war vorher in Afghanistan aktiv. Auch in Griechenland stand sie an der Seite von Flüchtlingen in Not, als mehr als 1 Millionen Menschen im Land ankamen.

Im Niger berichtet Alessandra von den Auswirkungen des Coronavirus auf die Arbeit des UNHCR vor Ort, wo die Nothilfe durch Covid-19 erschwert.

„Das Coronavirus fordert uns natürlich heraus, weil es die Fortschritte bedroht, die wir für die Menschen erreicht haben. Aber wir sorgen dafür, dass Flüchtlinge genug zu essen bekommen, Zugang zu sauberem Wasser erhalten und medizinisch versorgt werden.“

Der UNHCR stelle außerdem Seife und Schutzmasken und klärt über Hygienemaßnahmen auf, berichtet die unermüdliche UNHCR-Nothelferin im Video.
Denn trotz all der Not, die Alessandra gesehen und erlebt hat, gibt Alessandra nie auf.

„Wir sind alle Menschen, wir sind alle gleich“, sagt Alessandra. „Ein Flüchtling ist einfach jemand, der wahrscheinlich ums Leben kommen würde, wenn er oder sie nicht von Zuhause fliehen würde“.

Auch UNHCR-Botschafterin Cate Blanchett ist tief beeindruckt von der unerschöpflichen Kraft, die Alessandra aus der Arbeit mit Geflüchteten zieht. „Alessandra ist einfach nur inspirierend. Sie ist ein Vorbild für mich.“

Sehen Sie Alessandras beeindruckende Geschichte im Video:

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Alessandra Morelli im Gespräch

"Enthält Auszüge aus einem Programm unter dem Copyright von A&E Television Networks"


Weltweit im Einsatz für Flüchtlinge in Not

Von den mehr als 17.000 Menschen, die weltweit für den UNHCR im Einsatz sind, arbeiten rund 90% im Feld und sind im direkten Kontakt mit den Betroffenen.

Doch die humanitäre Hilfe in Krisengebieten zu leisten, wird zunehmend gefährlich. Im letzten Jahr wurden 483 Helfer angegriffen, 125 von ihnen getötet, 234 verwundet und 124 entführt. Besonders gefährlich ist es für die Helfer*innen in Syrien, gefolgt vom Südsudan, der DR Kongo, Afghanistan und der Zentralafrikanischen Republik: Langzeitkrisenländer, wo Millionen Menschen vertrieben wurden und ein dauerhafter Frieden nicht in Sicht ist.

Doch ohne Menschen wie Alessandra wäre die lebensrettende Arbeit des UNHCR unmöglich. Und sie zeigt uns jeden Tag aufs Neue: Echte Superheld*innen bringen keinen Umhang oder Superkräfte mit, sondern eine ordentliche Portion Mut, Mitgefühl und Durchhaltevermögen.

Lesen Sie auch diese Berichte von unseren UNHCR-Kolleg*innen, die von ihrem Alltag, ihrer Arbeit und dem Leben im Feld erzählen:

Helfer berichten

 

 

 

Kleiner Junge in Trümmern

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