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Nothilfe Irak

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Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen

Andauernde Kämpfe zwischen der Armee und bewaffneten IS-Gruppen haben immer mehr Iraker zur Flucht gezwungen und somit die humanitäre Krise im Irak vertieft. Massenhinrichtungen, systematische Vergewaltigungen und andere schreckliche Gewalttaten sind weit verbreitet. Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung. Es wird geschätzt, dass mehr als 11 Millionen Iraker humanitäre Hilfe benötigen.

    1,5 Mio Flüchtlinge und Binnenvertriebene leben in kurdischer Region

    Die autonome kurdischen Region ist schon jetzt Zufluchtsort für 1,5 Millionen Menschen, die Hilfe benötigen. Es sind irakische Binnenvertriebene und syrische Flüchtlinge. Die Ressourcen in den Städten und Gemeinden sind knapp und dennoch werden die flüchtenden Menschen so gut es geht versorgt.

    “Wir hatten keine Wahl, wir mussten fliehen, weil es für unsere Kinder nicht mehr sicher war. Wir haben alles zurückgelassen – unsere Kleider, unsere Möbel, sogar unser Essen.”
    • 2,1 Millionen Iraker sind im eigenen Land auf der Flucht. Damit leben im Irak die drittmeisten Binnenvertriebenen weltweit.
    • Die meisten Vertriebenen suchen Schutz rund um die Hauptstadt Bagdad sowie im kurdischen Teil des Landes.
    • Nur etwa 10 Prozent von ihnen leben in Flüchtlingslagern.
    • Über 360.000 Vertriebene leben in informellen Unterkünften, leer stehenden Häusern und Bauruinen.
    • 260.000 Iraker haben sich in andere Länder geflüchtet.

    Wie wird den vertriebenen Menschen geholfen?

    Zusammen mit lokalen Behörden und NGOs koordiniert UNHCR die Hilfsmaßnahmen und den Schutz für die Vertriebenen.

    UNHCR verteilt Hilfsgüter an die Vertriebenen: Weitere Unterkünfte für Flüchtlinge und Binnenvertriebene werden benötigt. Durch die steigende Zahl von Flüchtenden stoßen die Flüchtlingslager im Nordirak mittlerweile an ihre Kapazitätsgrenzen. Insgesamt wurden bereits 25 Flüchtlingslager im Irak errichtet. In den Städten kommen die Vertriebenen in öffentlichen Gebäuden, Bauruinen oder anderen Unterkünften unter.

    Nach monatelangen Kämpfen wurde die bisherige IS-Hochburg Mossul offiziell für befreit erklärt. Bei den Gefechten um Mossul wurden den UN zufolge mehr als 900.000 Menschen aus der Stadt vertrieben. Flüchtlinge kehren vor allem in den Ostteil der Stadt zurück und setzen damit ein Zeichen gegen die Gewalt. Die Infrastruktur ist schwer beschädigt, überall lauern Minen und nicht explodierte Munition.

    In der stark zerstörten Stadt sind die Rückkehrer und diejenigen, die während der Kämpfe dort ausharrten, auf Unterstützung angewiesen. Im vergangenen Jahr hat die UNO-Flüchtlingshilfe die Nothilfe-Operation des UNHCR im Irak daher mit mehr als einer Million Euro unterstützt.

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