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Presse

Fotoausstellung: Flüchtlingskinder auf Lesbos

„Manchmal male ich ein Haus für uns“

„Ich möchte nicht mein ganzes Leben von Camp zu Camp ziehen. Ich möchte mal irgendwo ankommen und ein Zuhause haben. Wir sind doch Kinder!“, sagt die 14-jährige Raghad aus Syrien traurig.

Raghad gehört zu den Kindern, die die Fotografin Alea Horst in den Flüchtlingscamps Moria und Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos nach ihren Erlebnissen, Ängsten und Träumen gefragt hat. Aus ihren Begegnungen entstand eine Sammlung aus Porträts und Einblicken in eine Lebenswelt, die zwar in Europa liegt, aber dennoch meilenweit entfernt von unserem Alltag ist.

Neben dem berührenden Buch „Manchmal male ich ein Haus für uns. Europas vergessene Kinder“ von Alea Horst und Illustrator Mehrdad Zaeri (Erscheinungsdatum: 16. Feb.) ist eine Fotoausstellung entstanden, die die Welt und das Schicksal von Flüchtlingen durch die Augen der Kinder zeigt und ihnen eine Stimme gibt.

„Für mich persönlich ist es mehr als einfach nur ein Buch über Kinder in Flüchtlingslagern. Die Begegnungen mit den Kindern haben Spuren in mir hinterlassen“, betont Alea Horst.

„Es sind so einfache Dinge, die die Kinder auf Lesbos sich wünschen: Irgendwo ankommen, ein Zuhause, Träume haben - das ist das Bewegende an diesen Momentaufnahmen der Fotografin Alea Horst“, bekräftigt Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe.

Die Fotoausstellung ist über die UNO-Flüchtlingshilfe ausleihbar:
Die Ausstellung eignet sich für Schulen, Bibliotheken, Kirchengemeinden und andere öffentliche Räume. Sie umfasst 20 Fotos mit Text und zwei Texttafeln und wird in zwei Größen angeboten:
Große Version: Bildgröße: 84 x 67,2 cm – Kleine Version: Bildgröße 50 x 40 cm

Ausstellungskatalog, Information zur Ausleihe sowie ein Ausstellungsbild für Ihre Veröffentlichung stellen wir Ihnen gerne zum Download zur Verfügung unter:
www.uno-fluechtlingshilfe.de/fotoausstellung

Pressekontakt
Marius Tünte
Tel: 0228-90 90 86-47
[email protected]