02.07.2014

Irak: Stimmen der Vertriebenen

Sie hatten ein ganz normales Leben: Eine Familie, einen Job oder sogar ihr eigenes Geschäft, eine Wohnung oder ein kleines Haus mit Garten... Davon ist ihnen nichts geblieben. Von einem auf den anderen Tag haben über 300.000 Iraker alles verloren.

Kämpfe zwischen ISIS-Rebellen und Regierungstruppen zwangen sie zur Flucht. Auf der Suche nach Schutz und Zuflucht flohen sie in den kurdischen Teil des Landes. Doch auf der Flucht wurden zahlreiche Familien auseinandergerissen. Sie wissen nicht, wo Freunde und Angehörige sind oder wie es ihnen geht. Sie wollen so schnell wie möglich zurückkehren, doch es ist ungewiss, ob oder wann das möglich sein wird.

In der Zwischenzeit gilt ihre größte Sorge einer Unterkunft. Familien, die keine Angehörigen im kurdischen Gebiet haben, wissen sich keinen anderen Ausweg, als ein Hotelzimmer zu mieten. Dies ist jedoch auf Dauer sehr teuer und treibt die verzweifelten Menschen in den finanziellen Ruin. Immer mehr sind daher auf die Unterbringung in Notlagern angewiesen, die von den regionalen Behörden und UNHCR errichtet werden.

Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit für die Vertriebenen im Irak und hören Sie ihre Geschichten (englisch):

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