Projektreise in den Südsudan

Nachtreport des Geschäftsführers der UNO-Flüchtlingshilfe

Benno Fürmann beim Briefing mit unserer UNHCR-Kollegin Melita. (Foto: UNO-Flüchtlingshilfe)

Juba, 11.11.2012, fast 23 Uhr:

Am Frankfurter Flughafen ging uns Benno Fürmann kurz verloren. Schließlich waren dann aber doch alle rechtzeitig am Gate und wir hatten einen angenehmen Flug durch die Nacht nach Addis Abeba.

Dort sind wir um 6 Uhr morgens (Ortszeit) angekommen. Leider habe ich dort die anderen kurz verloren und so verpasst, mit ihnen gemeinsam per Taxi die Stadt zu erkunden. Schade, das muss sehr interessant gewesen sein. Ich verlebte somit einen eher ruhigen Vormittag im Transitbereich des Flughafens von Addis...

In Juba sind wir dann gegen 16 Uhr gelandet. Dort wurden wir abgeholt und sehr freundlich empfangen von Melita, Jacob und anderen UNHCR-Mitarbeitern.
Hier in Juba ist es heißer als in Addis, wenn auch ein Lüftchen weht.

Von der Stadt haben wir nur wenig gesehen: Es gibt kaum asphaltierte Straßen. Insgesamt ist wenig los, wahrscheinlich weil Sonntag ist. Aber überall sind die Jeeps von den verschiedensten Hilfsorganisationen zu sehen.

Unser Hotel besteht aus kleinen Häuschen und Mini-Containern (in so einem sitze ich gerade). Man darf allerdings nicht fotografieren, weil hier direkt die einzige Nilbrücke sein soll. Gesehen habe ich sie allerdings nicht – schade.

Der Fluss sieht toll aus. Das Wasser fließt schnell. Kinder baden am Ufer. Ein Wrack einer untergegangenen Fähre ist zu erkennen.

Melita hat uns inhaltlich gebrieft und Jacob hilft sehr mit Akkreditierung der uns begleitenden Journalisten – und das an seinem freien Tag. Herzlichen Dank, Jacob!

Morgen Früh geht es dann weiter zu den Flüchtlingslagern in der nordöstlich gelegenen Upper Nile Region.