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Presse

30 Jahre UNO-Kinderrechte: Jeder zweite Flüchtling weltweit ist noch Kind oder Jugendlicher

Lage im Jemen besonders dramatisch

Jemen

Weltweit sind mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht, jeder zweite von ihnen ist ein Kind oder Jugendlicher. Für die UNO-Flüchtlingshilfe traurige Rekordzahlen anlässlich des 30. Geburtstages der UN-Kinderrechtskonvention. Diese garantiert in 40 Artikeln die Rechte der Kinder. Dessen ungeachtet müssen laut UNO-Flüchtlingshilfe Kinder in Asien, Südamerika und insbesondere in afrikanischen Ländern ohne Rücksicht auf ihr Alter arbeiten: auf Plantagen, Müllkippen, in Textilfabriken, in Minen, als Prostituierte und als sogenannte Dienstmädchen in Privathaushalten. Kinder leiden zudem besonders unter den oft traumatischen Erlebnissen während der Flucht. Sie verlieren ihr Zuhause, Freunde, geliebte Menschen und blicken in eine unsichere Zukunft. Dramatisch ist die Situation im Jemen: Mehr als 6.700 Kinder wurden dort bereits im Bürgerkrieg getötet, mehr als 60.000 Familien wurden obdachlos und mehr als 1,8 Millionen Kinder sind akut unterernährt, 400.000 von ihnen droht der Hungertod. Die UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR) fordert daher, Kinder weltweit besser zu schützen.

„Die Weltgemeinschaft hat versagt, wenn Kinder tagtäglich verschleppt, versklavt, getötet werden. Damit dürfen wir uns nicht abfinden“, so Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe.

Dies gilt derzeit besonders für die Kinder im Jemen – Schauplatz der aktuell größten humanitären Katastrophe weltweit. Ungefähr 80 Prozent der Bevölkerung ¬– 24 Millionen Menschen – brauchen Schutz und humanitäre Hilfe. Rund 2 Millionen Kinder haben zudem keinen Zugang zu Bildung, weil viele Schulen im Jemen zerstört wurden und geschlossen sind. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der Armut müssen viele Kinder arbeiten oder betteln, um für den Lebensunterhalt ihrer Familien einen Beitrag zu leisten. Der UNHCR ist vor Ort und versorgt Flüchtlinge mit allem, was zum Überleben nötig ist: einem Dach über dem Kopf, Essen, sauberem Wasser und medizinischer Hilfe. Der UNHCR benötigt allerdings dringend zusätzliche Gelder, um die Bedürftigen versorgen zu können.

„Kindern Schutz zu schenken, heißt auch, ihnen Würde und Perspektive zu geben. Sie sind das höchste Gut auf Erden und wir alle müssen viel mehr unternehmen, um Kindern eine Kindheit zu ermöglichen,“ so Peter Ruhenstroth-Bauer abschließend.

Unter dem Motto #SchutzSchenken macht die UNO-Flüchtlingshilfe unter anderem auf die Lage der Kinder im Jemen aufmerksam.

Weitere Hintergründe und Unterstützungsmöglichkeiten unter:www.uno-fluechtlingshilfe.de/spenden-schutz/

Pressekontakt:
Marius Tünte
Tel. 0228-90 90 86-47
[email protected]

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