Helfen, wo es am Nötigsten ist

Weltweit sind Flüchtlinge dringend auf unsere Hilfe angewiesen. Bitte helfen Sie mit Ihrer regelmäßigen Spende!

Starten Sie Ihre eigene Spendenaktion

Gemeinsam ist man stärker. Das gilt auch beim Spenden. Engagieren Sie sich aktiv für Flüchtlinge und starten Sie Ihre eigene Spendenaktion!

Aktion starten

Teilen

Presse

8. September: Welttag der Alphabetisierung

Vier Millionen Flüchtlingskinder gehen nicht in die Schule

Alphabetiesierung, Lehrer und Schüler draußen an einem Tisch

Bonn, 7.9.2018: Nach Angaben der UNESCO können weltweit 750 Millionen Menschen über 15 Jahren weder lesen noch schreiben. Fast zwei Drittel von ihnen sind Frauen und Mädchen. Am 8. September wird jährlich der Welttag der Alphabetisierung begangen, um auf die Problematik des Analphabetismus aufmerksam zu machen.

Flüchtlinge haben es besonders schwer, Lesen und Schreiben zu lernen. Nur 61 Prozent der Flüchtlingskinder haben die Möglichkeit, eine Grundschule zu besuchen. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) zur Bildungssituation von Flüchtlingen stellt fest, dass vier Millionen Flüchtlingskinder nicht zur Schule gehen können.

Laut UNHCR-Bericht leben 92 Prozent der Flüchtlingskinder in Entwicklungsländern. Die Mittel für die Förderung der Schulbildung sind entsprechend gering. Es fehlt an allem: Schulgebäude, Tische, Bänke und Tafeln, Lehrpersonal, Bücher und Hefte. Die Voraussetzungen für das Erlernen der Grundkenntnisse sind daher in den meisten Aufnahmeländern von Flüchtlingen sehr schlecht.

„Dass nur so wenige Flüchtlingskinder in die Grundschule gehen können, ist eine Katastrophe. Ihnen wird daher von Anfang an eine Lebensperspektive verwehrt“, so der Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer. „Inmitten von Krieg und Konflikten wird Bildung oft als Luxus angesehen. Doch Bildung ist ein Menschenrecht. Es ist wichtig, dass Flüchtlinge etwas lernen, damit sie sich selbst eine bessere Zukunft aufbauen können. Darum müssen wir mehr in die Schulbildung investieren.“

Neben der lebensrettenden Nothilfe ist die Unterstützung von Bildungsprogrammen für Flüchtlinge ein Hauptanliegen der UNO-Flüchtlingshilfe. Mit rund 200.000 Euro unterstützte die UNO-Flüchtlingshilfe im vergangenen Jahr Grundschulprojekte für Flüchtlingskinder unter anderem in Pakistan, Tschad und Äthiopien. 2018 wurden bereits 1,2 Millionen Euro für Bildungseinrichtungen in Kenia zur Verfügung gestellt. Der Bedarf ist hoch: Rund 43 Prozent der Flüchtlinge in Dadaab, im landesweit größten Camp, sind im Schulalter.

Weitere Informationen zum Welttag der Alphabetisierung gibt es unter:www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/aktuelles/

Pressekontakt:
Dietmar Kappe
Tel. 0228-90 90 86-41
[email protected]

Um Ihr Erlebnis auf unserer Webseite zu verbessern, aber auch für Analysen und zu Werbezwecken, verwenden wir Cookies. Nähere Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.

Impressum   Datenschutzerklärung