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Bangladesch: Trinkwasservorräte für Rohingya-Flüchtlinge gehen zur Neige

Auf der Halbinsel Teknaf, im Südosten Bangladeschs, hat es schon lange nicht mehr geregnet und die Menschen, darunter mehr als 140.000 Rohingya-Flüchtinge, haben kaum mehr sauberes Trinkwasser. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) wird in den nächsten zwei Wochen damit beginnen müssen, Trinkwasser in Tanklastern zur Verfügung zu stellen.

Bangladesch Wasser

Zwei Flüchtlingskinder schöpfen aus einem Teich Wasser zum Kochen und Waschen. Foto: UNHCR/C.Gluck

Seit November hat es in der Region Cox Bazar, in der etwa eine Million Rohingya-Flüchtlinge untergekommen sind, nur sporadisch geregnet. Laut Wettervoraussagen, kann für die kommenden Wochen nicht mit Regen gerechnet werden. Die Flüchtlingssiedlungen im Süden von Teknaf sind jedoch auf Regen angewiesen, weil man dort keine Brunnen bohren können. Das Trinkwasser wird in kleinen Regenwasserreservoirs aufgefangen. Der Wasserstand in den Reservoirs ist kritisch und die täglichen Wasserrationen für Flüchtlinge wurden vor zwei Wochen von 20 auf 15 Liter pro Person reduziert. Eine Maßnahme, die zugleich die Sorge um die Gesundheit und Hygiene in den Flüchtlingslagern vergrößert. Zum Vergleich: In Europa verbraucht jeder im Durschnitt 128 Liter sauberes Wasser am Tag.

Wasser in Tanklastern zu transportieren ist extrem teuer. Um das Überleben der Flüchtlinge zu sichern, ist es jedoch manchmal die einzige Möglichkeit. Die Kosten für die Versorgung von ca. 140.000 Flüchtlingen wird auf etwa 60.000 US-Dollar im Monat geschätzt.

Verbesserung des Wassermanagements
Im Juni beginnt in Bangladesch der Monsun. UNHCR hat nun damit begonnen, die Regenwasserreservoirs in Teknaf zu erweitern, damit mehr Wasser aufgefangen und über längere Zeit bereitgehalten werden kann.

Von den Maßnahmen werden Flüchtlinge und Gastgemeinden in Teknaf, die schon vor der Ankunft der Flüchtlinge aus Myanmar im wieder unter Wassermangel litten, gleichermaßen profitieren.

Gleichzeitig werden die Flüchtlingssiedlungen für die Rohingya-Flüchtlinge weiter auf den kommenden Monsunzeit vorbereitet, damit die Regenfälle keine Zerstörungen anrichten können.

Für 2019 hat UNHCR für die lebensrettenden Maßnahmen für mehr als 900.000 Rohingya-Flüchtlinge und ihre Gastgemeinden 920 Millionen US-Dollar veranschlagt. Bislang sind weniger als ein Fünftel dieser Summe eingegangen. UNHCR wird hauptsächlich durch freiwillige Beiträge von Regierungen, zwischenstaatlichen Akteuren, dem UN-Nothilfefonds CERF aber auch von Stiftungen und Privatpersonen finanziert. Eine rechtzeitige und ausreichende Finanzierung ist für die effektive Versorgung der Menschen in Not von großer Bedeutung.

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