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Presse

„Build Homes not Walls“ – Ein Abend für die UNO-Flüchtlingshilfe

Bonn, 22.2.2019: Das Festival „Over the Border“ und das Willi-Eichler-Bildungswerk laden ein zu einem Abend für die UNO-Flüchtlingshilfe: am 27. März (19:00 Uhr - Einlass 18:00 Uhr) im Bonner Pantheon. Die Benefizveranstaltung für Geflüchtete steht unter dem Titel „Build Homes not Walls“.

Chris Melzer, der UNHCR-Sprecher in Deutschland, gibt Einblicke in das Leben im größten Flüchtlingslager der Welt: Kutupalong in Bangladesch, wo mehr als 630.000 Rohingya aus dem Nachbarland Myanmar Aufnahme gefunden haben. Seine Ausführungen werden von Gesprächen mit Flüchtlingen begleitet, die in Deutschland leben: Aeham Ahmad, ein Pianist aus Syrien, der in den Trümmern des Flüchtlingslagers Jarmuk bei Damaskus für Kinder musizierte und Träger des 1. Bonner Beethovenpreises 2015 ist, wird diesen Abend ebenfalls Klavier spielen. Khadra Sufi, TV-Moderatorin, Autorin, Journalistin, Modedesignerin und geflohen vor dem Krieg in Somalia, wird ihre ganz persönliche Geschichte erzählen. Den musikalischen Rahmen bilden die „Local Ambassadors“ und das Country-Folk-Pop Duo „Mrs. Greenbird“, moderiert wird der Abend von Susanne Schimanowski-Wagner von Radio Bonn/Rhein-Sieg. Alle Gäste und Musiker des Abends verzichten auf einen Großteil ihrer Gage, der Erlös geht an Flüchtlingsprojekte.

„Mit der Aufnahme vieler schutzbedürftiger Menschen hat Deutschland den Stresstest bestanden, trotz gegenteiliger Behauptungen. Mit unserem Benefizabend „Build Homes not Walls“ wollen wir dazu beitragen, dass unsere Willkommenskultur auch in Zukunft erhalten bleibt. Geflüchtete Menschen brauchen unsere ganze Unterstützung, Sicherheit und Perspektiven für einen Neustart - und keine Vorurteile, Diskriminierungen und neue Mauern: Deshalb zeigen wir Wege auf, wie jeder von uns helfen kann“, fasst Peter Ruhenstroth-Bauer, der Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, die Veranstaltung zusammen.

Hintergrund: Flucht und Vertreibung im Jahr 2019 Mauern und Europa? Lange schien diese Vorstellung abwegig. Heute ist sie fester Bestandteil der Debatte über Flüchtlinge, in der Schutz vor und nicht für Geflüchtete im Vordergrund zu stehen scheint. Flucht ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Gegenwärtig sind 68,8 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, eine erschreckende Zahl. Mit steigenden Flüchtlingszahlen entwickelten sich in vielen Ländern zunehmend Fremdenfeindlichkeit und Abschottungstendenzen. Doch Grenzen und Zäune lösen die Herausforderungen nicht. Als nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR setzt die UNO-Flüchtlingshilfe ein Zeichen – für Geflüchtete weltweit und in Deutschland.

Über das Festival „Over the Border“
Engagement für Integration, Verständigung zwischen Nationen und Religionen, Bekämpfung von Rassismus sind aktueller denn je. Die Erkenntnis und das Verständnis, dass viele Menschen mit zwei Kulturen aufwachsen und diese gleichberechtigt in ihren Herzen tragen dürfen, ist auch 2019 noch längst keine Selbstverständlichkeit geworden. „Over the Border“ präsentiert Künstler, die sich insbesondere für diese Werte einsetzen und durch Ihre Musik und Texte sich damit besonders auseinandersetzen.

Mehr unter: www.overtheborder-festival.de

Karten sind an den üblichen Vorverkaufsstellen, im Kaufhof Bonn sowie über das Pantheon erhältlich.

Pressekontakt:
Marius Tünte
Tel. 0228-90 90 86-47
tuente@uno-fluechtlingshilfe.de

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