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Presse

Flüchtlinge weltweit besser schützen – innerhalb und außerhalb der EU

UNO-Flüchtlingshilfe ruft zur Wahlbeteiligung auf

Am 26. Mai wählt Deutschland für Europa. Die UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) ruft die Bürger*innen auf, sich an der Wahl zu beteiligen und ihrer Stimme Gewicht zu verleihen. Mit sieben Forderungen, die der UNHCR anlässlich der Wahl an die Kandidaten zur Europawahl aufgestellt hat, wird die Bedeutung der Europawahl unterstrichen.

„Die weltweiten Krisen sind komplex, Nationalismus ist für diese Herausforderungen ebenso die falsche Antwort wie Grenzen und Zäune. Es geht nur über internationale Zusammenarbeit, dafür ist Europa unheimlich wichtig. Die Wahl stellt die Weichen, wohin sich Europa entwickelt“, weist der Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer, auf die Relevanz der anstehenden Europa-Wahl hin. Forderungen an die künftigen Abgeordneten des Europäischen Parlaments unter dem Grundsatz ‚Flüchtlinge weltweit besser schützen – innerhalb und außerhalb der EU‘ sind aus Sicht der Flüchtlingsorganisation:

  • Das Recht auf Sicherheit und Asyl schützen
  • Faire und schnelle Asylverfahren in der EU schaffen
  • Größere Solidarität zwischen EU-Mitgliedsstaaten ermöglichen
  • Mehr legale Wege für Flüchtlinge schaffen, um Europa sicher zu erreichen
  • Menschen aus Seenot retten
  • Flüchtling in ihrer neuen Umgebung willkommen heißen
  • Flüchtlinge weltweit beim Neustart unterstützen

Die öffentliche Debatte über Flüchtlinge und Fluchtursachen ist aus Sicht der UNO-Flüchtlingshilfe in eine Schieflage geraten. Im Rahmen der Europawahl sei es daher wichtig, Fakten transparent zu machen und Haltung zu zeigen im Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit. „Die Auswirkungen der Flüchtlingsbewegungen tragen nicht primär Deutschland und Europa, sondern Bangladesch, Uganda, Pakistan oder der Libanon. 85 Prozent der Flüchtlinge leben in diesen sogenannten Entwicklungsländern. Diese Länder und vor allem die Flüchtlinge dort muss Europa unterstützen“, so Ruhenstroth-Bauer. Durch die Unterstützung von Staaten außerhalb Europas kann die EU dazu beitragen, dass sich weniger Menschen auf gefährliche Fluchtrouten begeben und dass für Flüchtlinge tragfähige Lösungen gefunden werden, um ihnen nicht nur das Überleben zu sichern, sondern auch eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

Mehr Informationen und die sieben Forderungen zur Europawahl unter www.uno-fluechtlingshilfe.de

Ab Montag (20.5.) startet die UNO-Flüchtlingshilfe zudem auf Instagram eine 7-Tägige-Story, um dort die sieben Forderungen einzeln vorzustellen, mehr dann unter: https://www.instagram.com/unofluechtlingshilfe/

Pressekontakt:
Marius Tünte
Tel. 0228-90 90 86-47
tuente@uno-fluechtlingshilfe.de

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