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Syrien: Rückkehr bleibt eine Frage von Sicherheit und PerspektivenJordanien: Eine warme Unterkunft in der KälteSyrien/Irak: 4 Millionen Menschen brauchen Hilfe im Winter
Update

Jordanien: Endlich Wärme und keine Schulden mehr

In den Nachbarländern Syriens erhalten tausende besonders schutzbedürftige syrische Flüchtlingsfamilien Bargeldhilfe, um ihre Grundbedürfnisse decken zu können. Besonders im Winter ist diese Hilfe für die Menschen wichtig. In Jordanien leben mehr als 80 Prozent der Flüchtlinge unterhalb der Armutsgrenze.

Die Familie Waleed genießen die Wärme in ihrer Wohnung in Jordanien.

Die Familie Waleed genießen die Wärme in ihrer Wohnung in Jordanien. Foto: UNHCR/D.Azia

"Endlich konnten wir die Mietschulden bezahlen, die wir angehäuft hatten."

Abu und Um Waleed hat die Winterhilfe von UNHCR nicht nur Wärme gebracht, sondern auch große Erleichterung. “Ich bin unglaublich froh. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Das Geld hat uns wirklich sehr geholfen. Wir konnten vor Freude kaum schlafen”, erzählt die 33-jährige Um Waleed, die neben ihrem Mann und den drei Töchtern in ihrer Wohnung in Zarqa in Jordanien sitzt.

“Wir haben auch einen Gasofen bekommen und andere Hilfsgüter für den Winter. Das ist ein Glück! Auch die Kinder freuen sich. Wir konnten ihnen ein paar Dinge kaufen, die sie so dringend brauchten.”

Während der Wintermonate unterstützt das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) mehr als 245.000 Flüchtlinge in städtischen Regionen und 24.000 Familien in den Flüchtlingslagern Azraq und Zaatari in Jordanien mit finanzieller Hilfe. So können sie zum Beispiel Öfen und Brennmaterial kaufen, um die kalten Monate zu überstehen.

Abu Waleed und seine Frau mussten mit den Kindern nachts während eines Luftangriffes aus ihrer Heimatstadt fliehen. Sie hatten nur das bei sich, was sie am Leib trugen. “Hätte es einen sicheren Ort in Syrien gegeben, wären wir in Syrien geblieben. Aber wir mussten fliehen, um unsere Kinder zu schützen”, sagt Abu Waleed.

80 Prozent der Flüchtlinge leben unterhalb der Armutsgrenze.

Die große Mehrheit der syrischen Flüchtlinge (78,7 Prozent) leben in städtischen Regionen in großer Armut. Jeder fünfte Flüchtling, der in Jordanien beim UNHCR registriert ist, erhält finanzielle Unterstützung für Lebensmittel, Unterkünfte und andere lebensnotwendige Dinge.

“Als die Kinder von der Schule kamen, sagte eine unserer Töchter ‘Heute ist der allerbeste Tag, weil wir es heute warm haben’”, erinnert sich Um Waleed lächelnd.