Helfen, wo es am Nötigsten ist

Weltweit sind Flüchtlinge dringend auf unsere Hilfe angewiesen. Bitte helfen Sie mit Ihrer regelmäßigen Spende!

Starten Sie Ihre eigene Spendenaktion

Gemeinsam ist man stärker. Das gilt auch beim Spenden. Engagieren Sie sich aktiv für Flüchtlinge und starten Sie Ihre eigene Spendenaktion!

Aktion starten

Teilen

News

UNHCR-Bericht: Jeden Tag 6 Tote im Mittelmeer

• 2018 ertranken im zentralen Mittelmeer im Schnitt jeden Tag sechs Menschen bei dem Versuch das Mittelmeer zu überqueren.

• Insgesamt starben 2018 mindestens 2.275 Menschen.

• Zwischen Libyen und Europa bezahlte jeder 15. Flüchtling und Migrant den Überquerungsversuch mit dem Leben.

UNHCR-Bericht: Jeden Tag 6 Tote im Mittelmeer

Überlebende auf einem Schiff der SeaWatch. Foto: UNHCR/H.Holland

Dies sind die wichtigsten Zahlen des neuen UNHCR-Berichtes zur Lage am Mittelmeer. Durch die zurückgefahrene Seenotrettung ist die Flucht über das Mittelmeer wieder zur tödlichsten (See-)Fluchtroute der Erde geworden. In den ersten Wochen des Jahres 2019 sind nach UNHCR-Schätzung schon 185 Menschen im Mittelmeer ertrunken.

„Menschen aus Seenot zu retten ist keine Frage für Debatten oder die Politik, es ist eine Verpflichtung seit Menschengedenken“, sagte UN-Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi. „Wir können diese Tragödie beenden, wenn wir den Mut und den Weitblick haben, über das nächste Boot hinauszublicken. Wir müssen einen langfristigen Ansatz der regionalen Zusammenarbeit finden, in deren Mittelpunkt das Leben und die Würde des Menschen stehen.“

2018 seien, so der Bericht weiter, die Zahl der Flüchtlinge und MigrantInnen, die in Europa über das Mittelmeer angekommen sind, deutlich zurückgegangen.

  • 2018: 116.647 Menschen
  • 2017: 172.324 Menschen
  • 2016: 363.425 Menschen
  • 2015: 1.015.877 Menschen

Die Ankunftszahlen in Italien sind 2018 deutlich gesunken. In Spanien hingegen sind die Zahlen gestiegen und in Griechenland relativ gleich geblieben.

  • Italien: 23.400 Flüchtlinge und MigrantInnen
  • Spanien: 54.800 Menschen über See,
    8.000 Menschen über Land (in den Enklaven Ceuta und Melilla)
  • Griechenland: 32.500 Flüchtlinge und MigrantInnen

Die Situation derjenigen Flüchtlinge und MigrantInnen, die die Flucht über das Mittelmeer wagen, hat sich weiter verschlechtert:

  • Viele Menschen in Not saßen nach ihrer Rettung auf See fest und mussten tagelang warten, bis sie an Land gehen konnten.
  • Rettungsschiffe und Mannschaften werden bei ihren Hilfsmissionen immer weiter eingeschränkt.
  • Tausende Überlebende, die auf See aufgebracht wurden, kamen bei ihrer Rückkehr nach Libyen in Internierungslager, wo sie unter entsetzlichen Bedingungen ausharren.
  • Auf der Flucht sind die die Menschen Schleppern und Kriminellen ausgeliefert und werden Opfer von Entführungen, Folter, Vergewaltigung und Misshandlung.

 

Der Bericht „Desperate Journeys“ auf Englisch ist hier abrufbar.

Um Ihr Erlebnis auf unserer Webseite zu verbessern, aber auch für Analysen und zu Werbezwecken, verwenden wir Cookies. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Nähere Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen.

Impressum   Datenschutzerklärung