Helfen, wo es am Nötigsten ist

Weltweit sind Flüchtlinge dringend auf unsere Hilfe angewiesen. Bitte helfen Sie mit Ihrer regelmäßigen Spende!

Starten Sie Ihre eigene Spendenaktion

Gemeinsam ist man stärker. Das gilt auch beim Spenden. Engagieren Sie sich aktiv für Flüchtlinge und starten Sie Ihre eigene Spendenaktion!

Aktion starten

Teilen

News
Presse

UNO-Flüchtlingshilfe ruft dringend zu Spenden auf

Hungersnot bedroht das Leben von Millionen Flüchtlingen. Anlässlich der dramatischen Hungersnot in Ländern Ostafrikas, in Nigeria und im Jemen hat Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier am 9. Juni zur verstärkten Hilfe aufgerufen. Über 23 Millionen Menschen sind dort derzeit vom Hungertod bedroht, so Dr. Steinmeier.

Spendenaufruf Jemen Steinmeier Flüchtlinge

Anlässlich der dramatischen Hungersnot in Ländern Ostafrikas, in Nigeria und im Jemen hat Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier am 9. Juni zur verstärkten Hilfe aufgerufen. Über 23 Millionen Menschen sind dort derzeit vom Hungertod bedroht, so Dr. Steinmeier.

Unter den Hungernden sind auch viele Flüchtlinge. Die UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) ruft deshalb zur Unterstützung der Arbeit des UNHCR auf. Die genannten Regionen und die Gebiete um den Tschadsee und die Großen Afrikanischen Seen beherbergen mehr als vier Millionen Flüchtlinge und Asylsuchende. Jahrelange Missernten, gewalttätige Konflikte gekoppelt mit einer anhaltenden Dürre haben zu weiteren Vertreibungen und Nahrungsmittelknappheit geführt. Unterernährung ist weit verbreitet, vor allem unter Kindern und stillenden Müttern.

Zum Beispiel in der südsudanesischen Provinz Unity State, wo offiziell eine Hungersnot ausgerufen wurde. Die unsichere Lage, aufflammende Kämpfe, der kaum vorhandene Zugang zu Hilfsgütern und die kollabierte Wirtschaft des Südsudan haben dazu geführt, dass 100.000 Menschen vor dem Hungertod stehen. Eine Million Südsudanesen sind akut von einer Hungersnot bedroht. In Somalia haben Gewalt und Dürre dazu geführt, dass seit November 2016 eine halbe Million Menschen entwurzelt wurden. Mehr als 75 Prozent der somalischen Flüchtlingskinder, die seit Januar in Camps in der Provinz Dollo Ado in Äthiopien ankamen, sind akut unterernährt.

Fehlende Geldmittel für Hilfsgüter haben in der betroffenen Regionen die Notlage noch verschärft. So hat sich die Zahl der Flüchtlinge in Afrika seit 2011 nahezu verdoppelt: von 2,6 Millionen auf fünf Millionen. Doch für den wachsenden Hilfsbedarf stehen entsprechend kaum zusätzliche Gelder zur Verfügung. Das Resultat: In zehn afrikanischen Ländern musste bereits für zwei Millionen Flüchtlinge die Nahrungsmittelhilfe gekürzt werden.

„Aufgrund des immensen Bedarfs und der drastischen Unterfinanzierung von Hilfsprogrammen in den von Hunger, Dürre und Gewalt betroffenen Gebieten“, so Peter Ruhenstroth-Bauer, der Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, „ist jetzt rasche Unterstützung für die lebensrettende Arbeit des UNHCR notwendig!“ UNHCR-Mitarbeiter sind in allen genannten Ländern im Einsatz und verteilen Zusatznahrung, Hilfsgüter wie Zelte und Decken und sorgen für die Versorgung mit sauberem Trinkwasser.

Hilfe für Flüchtlinge im Jemen, Ostafrika und Nigeria:
Spendenkonto UNO-Flüchtlingshilfe
Sparkasse Köln-Bonn
IBAN: DE78 3705 0198 0020 0088 50 - BIC: COLSDE33
Stichwort: Hunger

Spenden online unter:www.uno-fluechtlingshilfe.de

Pressekontakt:
Dietmar Kappe
Tel. 0228-90 90 86-41
[email protected]

Um Ihr Erlebnis auf unserer Webseite zu verbessern, aber auch für Analysen und zu Werbezwecken, verwenden wir Cookies. Nähere Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.

Impressum   Datenschutzerklärung