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Presse

Verzweifelte Überfahrt: Jeder 18. Bootsflüchtling stirbt im Mittelmeer

Neues Buch von Bestsellerautor und UNHCR-Botschafter Khaled Hosseini

Schiff auf Überfahrt, Italien Hohe See

Bonn, 03.09.2018: Obwohl die Gesamtzahl der nach Europa kommenden Flüchtlinge drastisch zurückgegangen ist, bleibt die Zahl der Todesfälle gleich. Allein in diesem Jahr sind 1.600 Menschen bei riskanten Fluchtversuchen umgekommen oder werden als vermisst gemeldet. Zu diesem Ergebnis kommt der heute veröffentlichte Bericht „Desperate Journeys“ (verzweifelte Überfahrten) des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR).

Am gefährlichsten ist demnach die Überquerung der zentralen Mittelmeerroute. Bei der Fahrt mit seeuntüchtigen Booten starb oder verschwand jeder 18. Flüchtling zwischen Januar und Juli dieses Jahres. 2017 war es im gleichen Zeitraum noch jeder 42. Mensch.

Eines der vielen Opfer im Mittelmeer war das syrische Flüchtlingskind Alan Kurdi, das an einem türkischen Strand gefunden wurde. Am 2. September 2015 ertrank der dreijährige Junge beim vergeblichen Versuch, auf eine griechische Insel zu gelangen. Khaled Hosseini, Beststellerautor und UNHCR-Sonderbotschafter, hat anlässlich des dreijährigen Todestages sein neues Buch „Ein Abend vor dem Meer“ veröffentlicht. „Die schrecklichen Bilder des toten Alan Kurdi brachen mir das Herz“, sagt Hosseini. Das Buch hat er deshalb den Menschen auf der ganzen Welt gewidmet, die auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung ihr Leben ließen.

In „Ein Abend vor dem Meer“ berichtet ein Vater seinem Sohn vom Abschied von zu Hause und den Gefahren bei der Überfahrt auf der Flucht. Die atmosphärisch dichte und berührende Erzählung wird begleitet von den Farbillustrationen von Dan Williams.

Die Einnahmen aus dem Buch gehen an die Khaled Hosseini Foundation und an den UNHCR, über den nationalen Partner, die UNO-Flüchtlingshilfe. Damit werden die weltweiten, lebensrettenden  Einsätze des UNHCR unterstützt. So wird Flüchtlingen weltweit eine bessere Zukunft ermöglicht.

Über den Autor:
Khaled Hosseini wurde 1965 als ältester von fünf Kindern in der afghanischen Hauptstadt Kabul geboren. 1980 erhielt er mit seiner Familie politisches Asyl in Vereinten Staaten. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Afghanistan im Krieg mit den sowjetischen Invasoren.

Weitere Informationen zu Khaled Hosseini und „Ein Abend vor dem Meer“ gibt es auf der Website der UNO-Flüchtlingshilfe: www.uno-fluechtlingshilfe.de/ueber-uns/unterstuetzer/khaled-hosseini/

Pressekontakt:
Dietmar Kappe
Tel. 0228-90 90 86-41
[email protected]

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