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Zyklon Idai: Hilfsgüter erreichen Katastrophenopfer

Deborah Kibangu, 44 steht vor den Resten ihre Hauses. „Meine Kinder haben nicht einmal mehr ein Paar Schuhe. Alles wurde vom Regen weggespült“, erzählt die 44-Jährige. "Vor dem Zyklon war unser Leben hart. Aber jetzt ist es noch schlimmer geworden.“

Zyklon-Überlebende

Deborah Kibangu, 44 steht vor den Resten ihre Hauses. „Meine Kinder haben nicht einmal mehr ein Paar Schuhe. Alles wurde vom Regen weggespült“, erzählt die 44-Jährige. "Vor dem Zyklon war unser Leben hart. Aber jetzt ist es noch schlimmer geworden.“

Deborah floh vor der Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo und kam im Flüchtlingslager Tongogara in Simbabwe unter, wo 13.000 Flüchtlinge leben. Sie baute ein kleines Haus mit zwei Zimmern für sich und ihre zwei Kinder. Jetzt steht sie vor den Trümmern dieses so mühsam aufgebauten Lebens wie zehntausende Menschen in der Region.

In der Nacht vom 14. auf den 15. März traf der Zyklon in der Höhe von Mosambik auf das Festland – mit sturzartigen Regenfällen und Überschwemmungen in Mosambik, Simbabwe und Malawi. Die Zahl der Toten wird mittlerweile mit 650 angegeben. Doch viele Menschen werden noch immer vermisst.

Krankheitsgefahr durch verunreinigte Brunnen
Im Flüchtlingslager Tongogara in Simbabwe wurden über 2.000 Häuser und Unterkünfte von Flüchtlingen, die meist aus Lehmziegeln gebaut sind, zerstört. 600 Latrinen brachen in sich zusammen. Die Gefahr eines Ausbruchs von Durchfallerkrankungen ist sehr hoch, weil Bohrlöcher mit Schmutzwasser kontaminiert wurden.

Valentin Tapsoba, UNHCR-Direktor für das südliche Afrika, fasst zusammen: "Wir haben Notunterkünfte und Hilfsgüter aus unserem globalen Bestand zusammengestellt, die sofort in die betroffenen Gebiete geflogen werden."

Familienzelte, Plastikplanen, Schlafmatten, Kochsets, Wasserkanister, Eimer, Moskitonetze, Solarlampen und Seife werden an 30.000 Menschen verteilt, die durch den Zyklon alles verloren haben und große Not leiden.

Unter ihnen ist auch die 27-jährige Beular Chadson, aus einem Nachbardorf. Sie sitzt mit leerem Blick im Krankenhauszelt und wartet auf einen Arzt. “Zwei meiner Kinder sind tot. Die anderen drei, die gestorben sind, sind von meiner Schwester. Es tut weh, wenn Deine Kinder begraben werden, ohne dass Du dabei bist.”

Solidarität mit den Menschen der Region
“Indem wir in dieser Situation helfen und unsere Erfahrungen einbringen, zeigen wir Solidarität mit den Menschen der Region“, betont Tapsoba. “Jahrzehntelang haben die Menschen hier Flüchtlinge aufgenommen und ihre wenigen Ressourcen mit ihnen geteilt.”

 

 

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