Teilen

Update

Zyklon Idai: Zahlen der Opfer steigt

Am 18. März hat Zyklon Idai Mosambik, Simbabwe und Malawi schwer getroffen. Bisher wurde von mindestens 430 Toten berichtet, doch die Zahl der Todesopfer steigt weiter an.

Zyklon Idai, Zerstörte Hütte

Am 18. März hat Zyklon Idai Mosambik, Simbabwe und Malawi schwer getroffen. Bisher wurde von mindestens 430 Toten berichtet, doch die Zahl der Todesopfer steigt weiter an.

 

In den drei Ländern sind schätzungsweise mehr als eine Million Menschen betroffen, rund 200.000 Menschen haben ihre Häuser verlassen und brauchen dringend Unterkünften, Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und wichtigen Hilfsgütern. Mehr als 4.400 Menschen sollen aus Mosambik in den Süden Malawis geflüchtet sein. Gastgemeinden brauchen Unterstützung bei der Aufnahme der Hilfesuchenden.

Die Region um das Flüchtlingslager Tongogara in Simbabwe ist schwer getroffen. 2.000 Unterkünfte und Häuser im Flüchtlingslager wurden beschädigt oder sind zusammengebrochen. 600 Latrinen sind eingestürzt und drohen Brunnen und Bohrlöcher zu kontaminieren. Das Risiko eines Ausbruchs von Krankheiten wie Cholera und anderen Durchfallerkrankungen steigt.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) mobilisiert Notunterkünfte und Hilfsgüter aus den globalen Lagerbeständen, um 30.000 betroffene Menschen in Mosambik, Simbabwe und Malawi zu helfen. Die Hilfsmaßnahmen werden durch anhaltende Regenfälle, Überschwemmungen und blockierte Straßen erschwert.

Zu den unmittelbaren Bedürfnissen der Betroffenen gehören Familienzelte, Kunststofffolien für den Bau von behelfsmäßigen Küchen, Häusern und Latrinen sowie sauberes Wasser und Hygieneartikel.