Do you see what I see?

Fotoworkshop für Flüchtlingskinder

Jedes Jahr müssen Millionen Kinder aus ihrem Zuhause fliehen, um bewaffneten Konflikten zu entrinnen. Sie wachsen im Exil auf - manchmal als Waisen oder von der Familie getrennt - und werden oftmals von schrecklichen Erlebnissen verfolgt. Dennoch verfügen sie über die Gabe, sich eine bessere und schönere Zukunft ausmalen zu können.

Der Fotoworkshop „Do you see what I see?“ von Fotograf Brendan Bannon gibt den jungen Flüchtlingen eine einzigartige Möglichkeit, der Welt zu zeigen, wie sie leben. In ihren Texten und Bildern offenbaren sie uns ihren Verlust, ihre Hoffnungen, Ängste, ihre kleinen Alltagsfreuden und komplexe Emotionen.

Zwei der Teilnehmer möchten wir Ihnen hier gerne vorstellen.
Weitere Bilder und Texte finden Sie auf der englischsprachigen Website des Fotoprojekts:
refugee-photo-project.unhcr.org

Randa, 13 Jahre alt

"Ich heiße Randa und komme aus Damaskus. Ich bin 13 Jahre alt und liebe es Sport zu treiben und zu fotografieren."

Randa lebt zurzeit mit rund 85.000 anderen syrischen Flüchtlingen im Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien. Um Randas Gedanken zu ihren Fotos lesen zu können, zeigen oder klicken Sie bitte auf das entsprechende Bild.

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  • Ich heiße Randa und komme aus Damaskus. Ich bin 13 Jahre alt und liebe es Sport zu treiben und zu fotografieren.
    Randa, 13
    Ich heiße Randa und komme aus Damaskus. Ich bin 13 Jahre alt und liebe es Sport zu treiben und zu fotografieren.
  • Jeden Tag expandiert das Flüchtlingslager. Es ist ein riesiges Camp mit so vielen Flüchtlingen. Am Anfang waren es nur Zelte. Nun leben die Menschen schon in Containern. Ich hoffe, dass die Menschen nach Hause kehren, bevor sie hier anfangen Häuser zu bauen.
    Zaatari Flüchtlingslager
    Jeden Tag expandiert das Flüchtlingslager. Es ist ein riesiges Camp mit so vielen Flüchtlingen. Am Anfang waren es nur Zelte. Nun leben die Menschen schon in Containern. Ich hoffe, dass die Menschen nach Hause kehren, bevor sie hier anfangen Häuser zu bauen.
  • Kinder sind die einzigen unschuldigen Menschen auf dieser Welt.
    Unschuldig
    Kinder sind die einzigen unschuldigen Menschen auf dieser Welt.
  • Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es immer im Leben. Als ich das Haus sah, bemerkte ich wie das Licht von der Seite kam. Ich will mit dem Foto ausdrücken, dass ich an der Hoffnung festhalte und damit die Verzweiflung und Müdigkeit überwinden werde.
    Hoffnungsschimmer
    Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es immer im Leben. Als ich das Haus sah, bemerkte ich wie das Licht von der Seite kam. Ich will mit dem Foto ausdrücken, dass ich an der Hoffnung festhalte und damit die Verzweiflung und Müdigkeit überwinden werde.
  • Aus der Ferne sehen die Dinge so klein aus, aber wenn man näher dran geht werden sie sehr groß.
    Blickwinkel
    Aus der Ferne sehen die Dinge so klein aus, aber wenn man näher dran geht werden sie sehr groß.
  • Meine kleine Schwester.
    Verstecken
    Meine kleine Schwester.
  • Das ist die freche Katze unserer Familie. Wir lieben es mit ihr zu spielen, denn dann vergessen wir für einen Moment unser Leben im Za'atari Flüchtlingslager.
    Unsere Katze
    Das ist die freche Katze unserer Familie. Wir lieben es mit ihr zu spielen, denn dann vergessen wir für einen Moment unser Leben im Za'atari Flüchtlingslager.
  • Das Baby sah so aus, als ob es mir sagen wollte: „Geh weg. Ich will jetzt schlafen.“ Er war sehr müde. Ich rief seinen Namen Hammoudeh. Er wachte auf und ich machte dieses Foto. Wie hübsch Kinder sind!
    Baby Hammoudeh
    Das Baby sah so aus, als ob es mir sagen wollte: „Geh weg. Ich will jetzt schlafen.“ Er war sehr müde. Ich rief seinen Namen Hammoudeh. Er wachte auf und ich machte dieses Foto. Wie hübsch Kinder sind!
  • Meine Eltern sind so nett und liebenswürdig. Ich liebe sie sehr.
    Meine Eltern
    Meine Eltern sind so nett und liebenswürdig. Ich liebe sie sehr.
  • Ein Selbstporträt.
    Verkleiden
    Ein Selbstporträt.
  • Ich spielte Fußball, als ich merkte, dass meine Schwester mich fotografierte. Also versuchte ich mit Freude zu spielen.
    Fußball
    Ich spielte Fußball, als ich merkte, dass meine Schwester mich fotografierte. Also versuchte ich mit Freude zu spielen.
  • Dies ist die Perlenkette meines Großvaters. Er ist in Syrien. Damit ich ihn nicht vergesse, machte ich ein Foto von der Kette.
    Großvater
    Dies ist die Perlenkette meines Großvaters. Er ist in Syrien. Damit ich ihn nicht vergesse, machte ich ein Foto von der Kette.
  • Meine Mutter kümmert sich um alles. Sie putzt, kocht und arbeitet hart für uns. Ich helfe ihr im Haushalt, damit sie nicht müde wird und weiter stark bleibt.
    Aushelfen
    Meine Mutter kümmert sich um alles. Sie putzt, kocht und arbeitet hart für uns. Ich helfe ihr im Haushalt, damit sie nicht müde wird und weiter stark bleibt.
  • Dieses Porträt symbolisiert meinen Optimismus im Leben.
    Optimismus
    Dieses Porträt symbolisiert meinen Optimismus im Leben.
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Abdalghafar, 14 Jahre alt

"Mein Name ist Abdalghafar und ich bin 14 Jahre alt. Ich liebe es Fußball zu spielen. Später möchte ich Arzt werden."

Abdalghafar lebt ebenfalls im Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien. Um seine Gedanken zu den Fotos lesen zu können, zeigen oder klicken Sie bitte auf das entsprechende Bild.

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  • Mein Name ist Abdalghafar und ich bin 14 Jahre alt. Ich liebe es Fußball zu spielen. Später möchte ich Arzt werden.
    Abdalghafar, 14
    Mein Name ist Abdalghafar und ich bin 14 Jahre alt. Ich liebe es Fußball zu spielen. Später möchte ich Arzt werden.
  • Das ist das erste Foto, welches ich mit meiner neuen Kamera gemacht habe. Wir waren sehr glücklich, als wir anfingen zu fotografieren und das Handwerk zu lernen.
    Mein erstes Foto
    Das ist das erste Foto, welches ich mit meiner neuen Kamera gemacht habe. Wir waren sehr glücklich, als wir anfingen zu fotografieren und das Handwerk zu lernen.
  • Das ist die Nachbarschaft, in der ich jetzt lebe. Mir gefällt es hier nicht, weil das Leben in unserem alten Dorf so wunderschön war.
    Hier lebe ich
    Das ist die Nachbarschaft, in der ich jetzt lebe. Mir gefällt es hier nicht, weil das Leben in unserem alten Dorf so wunderschön war.
  • Das ist meine Schwester Maya. Ich liebe sie über alles. Ich liebe sie mehr, als meine anderen Geschwister. Sie bekommt alles was sie will, da sie die Jüngste in der Familie ist. Ich mag es nicht, wenn sie traurig ist. Sie möchte mich überall hin begleiten. Wenn ich nicht Zuhause bin, fängt sie an zu weinen und ich muss zurückkehren, um sie mitzunehmen. Ich liebe meine Schwester Maya.
    Meine Schwester
    Das ist meine Schwester Maya. Ich liebe sie über alles. Ich liebe sie mehr, als meine anderen Geschwister. Sie bekommt alles was sie will, da sie die Jüngste in der Familie ist. Ich mag es nicht, wenn sie traurig ist. Sie möchte mich überall hin begleiten. Wenn ich nicht Zuhause bin, fängt sie an zu weinen und ich muss zurückkehren, um sie mitzunehmen. Ich liebe meine Schwester Maya.
  • Ich sehe, wie traurig das Leben ist. Ich sehe Kinder, die mit Sand und Dreck spielen. Ich hoffe, dass jeder hier irgendwann wieder nach Hause zurückkehren wird.
    Nachdenklich
    Ich sehe, wie traurig das Leben ist. Ich sehe Kinder, die mit Sand und Dreck spielen. Ich hoffe, dass jeder hier irgendwann wieder nach Hause zurückkehren wird.
  • Alte Wagen helfen Menschen schwere Gegenstände, wie Gemüsekisten und Zementsäcke, zu transportieren.
    Die Transportmittel
    Alte Wagen helfen Menschen schwere Gegenstände, wie Gemüsekisten und Zementsäcke, zu transportieren.
  • Ich versuchte diesen Kindern zu helfen, indem ich so tat, als sei ich der Arzt.
    Der Arzt
    Ich versuchte diesen Kindern zu helfen, indem ich so tat, als sei ich der Arzt.
  • Nach dem Sonnenuntergang - wenn keiner mehr auf der Straße ist - ist der syrische Flüchtling alleine, verloren in seinem Schicksal.
    Sonnenuntergang
    Nach dem Sonnenuntergang - wenn keiner mehr auf der Straße ist - ist der syrische Flüchtling alleine, verloren in seinem Schicksal.
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