13.05.2018

Alles Gute zum Muttertag, Amira !

Zum Muttertag feiert UNHCR alle Flüchtlingsmütter, die trotz Bedrohung und Angst, stark und entschlossen sind, ihre Kinder zu schützen und zu versorgen.

Bevor ihre Heimatstadt Aleppo im Krieg in Syrien zerstört wurde, lebte Amira mit ihrer Familie ein glückliches und ruhiges Leben. Ihr Mann Hamad arbeitete in einer Bekleidungsfabrik und Amira kümmerte sich zu Hause um ihr erstes Kind: Amani.

Amira und Hamad fürchteten um ihr Leben und beschlossen, zu fliehen. 2016 überquerten sie die Grenze zum Libanon und fanden eine Unterkunft im Bekaa Valley, einer abgelegenen Bergregion, wo sie nun mit anderen Familienangehörigen leben.Trotz der schrecklichen Erlebnisse und des schwierigen Lebens, braucht es nicht viel, um Amira glücklich zu machen: ein sicherer Platz zum Schlafen, genug zu Essen, Kleider und Medikamente, wenn jemand krank ist.

Wenn ihr kleines Mädchen sicher ist, ist Amira glücklich.

Im vergangenen Winter, so berichtet Amira, seien die Temperaturen immer wieder unter Null gesunken. Da sei die finanzielle Unterstützung vom UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) eine große Hilfe gewesen. Amira hatte Öl für die kleine Heizung kaufen können und hätte genug Geld für Lebensmittel und den Besuch beim Arzt gehabt.

Das Haus, in dem die kleine Familie wohnt, besteht nur aus vier Wänden und einem Dach. Doch Amira ist froh darüber: "Ich bin sehr stolz auf mein Haus, weil ich es immer sauber und ordentlich halte.“ Ihre vier Wände sind Amiras Rückzugsort, an dem sie ihre Tochter lachen und spielen sehen kann. Wie viele andere Mütter auf der Welt bringt sie dort jeden Abend ihre Tochter zu Bett.

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