12.03.2018

Syrien: Mohammad - so alt wie der Krieg

Mohammad war gerade mal zwei Monate alt, als der Krieg in Syrien ausbrach. Ein Krieg, der sein Leben und das seiner Familie grundlegend veränderte.

Mohammad in seiner Schule im Libanon. Foto: UNHCR/D.I.Sánchez

Seine Mutter Aisha erzählt von der Bombennacht, in der sie aus ihrem Haus flohen: “Das Haus brach über uns zusammen. Ich nahm die Kinder und versuchte mit ihnen rauszukommen. Als wir losliefen, sah ich, wie die Nachbarn Tote aus ihrem Haus trugen.”

Sie versteckten sich in einem nahegelegenen Feld. Erst als der Morgen graute, bemerkte die Mutter, dass Mohammad verletzt war. Ein Bombensplitter hatte seine Hand verletzt. Wegen der Kämpfe kamen sie jedoch nicht ins Krankenhaus - zwei Tage später, mussten die Ärzte die Hand des Jungen amputieren.

Zwei Jahre später erst, schafften sie es, das Land mit Hilfe von Schmugglern zu verlassen. Im Libanon bekommt Mohammad, der, seit er klein ist, ein Hörgerät trägt, nun die Unterstützung, die er braucht.

„Mohammad ist ein sehr schlauer Schüler. Und er will immer bewiesen, dass er so ist, wie alle anderen,“ erzählt die Lehrerin. Aber sehen Sie selber: