06.07.2018

UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt Mission Lifeline

Sie flüchten vor der aussichtslosen Lage in ihrer Heimat, vor Krieg und Verfolgung und vor der desolaten Situation in den Transitländern. Um nach Europa zu gelangen, wagen Schutzsuchende die lebensgefährliche Mittelmeerüberquerung in seeuntauglichen Booten. Massenhaftes Sterben ist die Folge: In diesem Jahr sind bislang mehr als 1.400 Flüchtlinge und Migranten im Mittelmeer ertrunken oder werden vermisst.

Flüchtlinge werden während der Mittelmeerüberquerung aus einem seeuntauglichen Boot gerettet.

Die Organisation Mission Lifeline aus Dresden sieht dem Sterben auf dem Mittelmeer nicht tatenlos zu und setzt sich aktiv für die Rettung von Menschen in Seenot ein.

„Die Lifeline-Crew spürt in den Gefahrenzonen in Seenot geratene Boote auf und leistet überlebenswichtige erste Hilfe. Ihre Arbeit ist von unschätzbarem Wert. Die Bedeutung der Nichtregierungsorganisationen bei den lebensrettenden Einsätzen im Mittelmeer zeigt schon die Tatsache, dass von Januar bis Juni 40 Prozent der Lebensrettungseinsätze durch NGOs erfolgte.“ sagt Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe.

Aktuell hat die UNO-Flüchtlingshilfe der Seenotrettung von Mission Lifeline 28.000 Euro zur Verfügung gestellt. Es ist die erste Förderung der Dresdener Organisation durch die UNO-Flüchtlingshilfe.

Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der nationale Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Die NGO hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Zivilgesellschaft für die weltweiten, lebensrettenden Einsätze des UNHCR zu mobilisieren. In Deutschland unterstützt die UNO-Flüchtlingshilfe außerdem zahlreiche Initiativen und Vereine. Im letzten Jahr waren es insgesamt 70 Projekte deutscher Träger, die mit insgesamt 1,4 Millionen Euro gefördert wurden. Projektschwerpunkte sind soziale und psychologische Hilfen sowie Therapien und Beratungen. Asylsuchende erhalten kompetente Rechtsberatung, die ihnen hilft, das komplizierte Asylverfahren zu verstehen. Darüber hinaus fördert die UNO-Flüchtlingshilfe vermehrt Initiativen, die die Aufgabe haben, Geflüchtete sozial und wirtschaftlich zu integrieren – zum Beispiel Patenschafts- und Mentoren-Programme.

Weitere Informationen und Spenden online: www.uno-fluechtlingshilfe.de

Pressekontakt:

Dietmar Kappe
Tel. 0228 90 90 86-41
kappe@uno-fluechtlingshilfe.de