Anhaltende Gewalt hat die humanitäre Situation im Jemen über die letzten Jahre drastisch verschärft. 2 Millionen Menschen sind im Jemen vor den Kämpfen in andere Regionen des Landes geflohen. 180.000 Flüchtlinge haben sich in die Nachbarländer, darunter die Golfstaaten und Länder am Horn von Afrika, in Sicherheit gebracht.

21 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die Nothilfe für die Bevölkerung in den umkämpften Regionen wird immer schwieriger und gleichzeitig immer dringender, denn durch den andauernden Konflikt wächst die Armut. Große Teile der Infrastruktur sind zerstört und die Wirtschaft zusammengebrochen.

Viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, ausreichend Nahrung, medizinischer Versorgung und Schutz. Für über die Hälfte der Bevölkerung im Jemen stehen nicht genügend Lebensmittel zur Verfügung. Dabei sind ganz besonders die Binnenvertriebenen betroffen. Spenden für die Finanzierung der Nothilfe werden dringend benötigt.

Der andauernde Konflikt erschwert die Hilfe.

Um die Bevölkerung angemessen zu versorgen, sind die Hilfsorganisationen immer wieder auf Feuerpausen angewiesen.