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Flucht nach Europa

Flüchtlingsdrama im Mittelmeer: Hilfe für Flüchtlinge in Europa

Flüchtlinge Mittelmeer / Europa

Schon seit Jahren fliehen Menschen aus den Krisenregionen der Welt über das Mittelmeer nach Europa – mit verheerenden Auswirkungen: Im Jahr 2016 ertranken über 5.000 Menschen im Mittelmeer. 2017 starben oder verschwanden laut UNHCR mehr als 3.100 Geflüchtete. Und auch in diesem Jahr starben bereits über 1.500 Menschen, obwohl die Zahl der Ankünfte über die Mittelmeerroute seit 2016 stark gesunken ist:

  • 2016: 362.753 Menschen
  • 2017: 172.301 Menschen
  • 2018: bisher 58.348 Menschen

Warum die lebensgefährliche Flucht?
Diese grausame Bilanz verdeutlicht, dass die Menschen verzweifelt sind. Sie fürchten um ihr Leben. Sie suchen nach Schutz und einem Neuanfang. Sie sehen in ihrer Heimat oder den angrenzenden Nachbarländern keine Perspektive mehr – weder für sich, noch für ihre Kinder. Darum wagen sie die Flucht in seeuntauglichen Schlauchbooten und in den Händen skrupelloser Schlepper. Viele unter ihnen werden Opfer von Gewalt und Ausbeutung.

Fluchtrouten verlagern sich
Asylsuchende, die im vergangenen Jahr den Seeweg nach Griechenland wählten, fanden sich häufig in überfüllten Aufnahmelagern mit langen Wartezeiten wieder. Wer versuchte, das Meer nach Italien zu überqueren, musste damit rechnen, von der Libyschen Küstenwache abgefangen und inhaftiert zu werden. Immer mehr Menschen wählen daher die Route über das Mittelmeer nach Spanien.

Eine Europäische Lösung ist nicht in Sicht
Eine europäische Einigung über den Umgang mit den Flüchtlingen ist in den vergangenen Monaten nicht erzielt worden. Die Notleidenden sind die Flüchtlinge, die sich nun in einer Sackgasse befinden. Zurückkehren können sie nicht, aber einen Zufluchtsort haben viele von ihnen auch noch nicht gefunden.

Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen appellierte deshalb an die Regierungen dieser Welt endlich zu handeln: „Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der Flüchtlinge und Migranten, die in Europa ankommen, zu reduzieren, ohne gleichzeitig Frieden, Entwicklung und sichere Wege zu verstärken, ist moralisch inakzeptabel. Wir können es uns nicht leisten offensichtliche Missstände zu ignorieren, weil sie außerhalb unserer Sichtweite geschehen."

Solange es keine legalen Alternativen gibt, werden Flüchtlinge sich weiterhin in die Hände von Schleppern begeben und ihr Leben riskieren.

Nachdem ihr Zuhause in Kobane (Syrien) von Bomben zerstört worden war, wusste diese junge Familie keinen anderen Ausweg. Auf der Suche nach Sicherheit machten sie sich auf den gefährlichen Weg nach Europa.

"Unser Leben war zerstört. Vor unseren Augen sind viele Menschen gestorben. Wir trauen uns nicht zurück zu gehen", erzählt uns die junge Mutter Naleen unter Tränen nach ihrer Ankunft auf der griechischen Insel Lesbos.

Wie die meisten Flüchtlinge haben sie nichts außer ihren Mobiltelefonen, etwas Geld und der Kleidung am Leib.

Hier erzählen wir die Geschichte ihrer Flucht durch halb Europa.

So helfen wir

UNHCR-Helferinnen und Helfer sind sowohl in den betroffenen Regionen Afrikas, als auch in den Ankunftsländern Europas aktiv, um die Mittelmeerregion zu stabilisieren. Die UNO-Flüchtlingshilfe unterstützte deshalb auch in diesem Jahr mit rund 2.000.000 Euro Projekte des UNHCR für Schutzsuchende in und auf dem Weg nach Europa.

So hilft UNHCR vor Ort

In Afrika (Algerien, Libyen, Niger, Nigeria, Äthiopien…):

  • Versorgung der Flüchtlinge mit Nothilfegütern
  • Identifizierung von und Hilfe für besonders schutzbedürftigen Personen
  • Zusammenarbeit mit den Regierungen der betroffenen Länder und Unterstützung bei ihren internationalen Verpflichtungen
  • Sensibilisierung und Aufklärung zu Risiken der Flucht
  • Ausbildungsunterstützung für Küstenwachen

In Europa (Griechenland, Italien, Spanien…):

  • Aufnahme und Begleitung von Asylsuchenden
  • Versorgung mit Nothilfegütern
  • Technische Hilfe bei Errichtung von Aufnahmezentren
  • Identifizierung von und Hilfe für besonders schutzbedürftigen Personen, beispielsweise Minderjährige oder Opfer von Gewalt.
  • Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern, um auf Lösungen für Flucht- und Vertreibungssituationen hinzuwirken
  • Verbesserung der Konditionen von Such- und Rettungsaktionen

Wir brauchen dringend Ihre Unterstützung, um den Menschen zu helfen!

  • 80 Euro reichen für 20 Decken.
  • 110 Euro helfen, eine Gesundheitsstation mit Basismedikamenten auszustatten.
  • 240 Euro helfen bei der Registrierung und Beratung von Flüchtlingen.
  • 360 Euro kostet ein Familienzelt.

Meldungen zur Situation der Flüchtlinge in Europa

UNHCR ist noch immer sehr besorgt über die Lage der Flüchtlinge und Migranten auf den griechischen Inseln in der Ägäis, insbesondere auf Lesbos, Chios und Samos. Im Dezember haben mehr als 1.700 Menschen die Inseln erreicht - seit Juli waren es insgesamt 19.800 Menschen. Darunter vor allem Familien und viele Menschen mit besonderen Bedürfnissen: vier von zehn Neuankömmlingen waren Kinder.

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Für Flüchtlinge steht nach der Anerkennung ihres Asylantrags in Deutschland eines im Vordergrund: die Integration. Dafür müssen sie die Sprache und Kultur des Gastlandes kennenlernen und brauchen Unterstützung, zum Beispiel bei Behördengängen. Um Flüchtlingen dabei zu helfen, hat ArrivalAid die Integrationsbegleitung gestartet.

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Angesichts der Situation vieler Flüchtlinge und Migranten nach dem Wintereinbruch in vielen Regionen Europas intensiviert das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) die Unterstützung der notleidenden Menschen. In manchen Regionen geht es jetzt darum, das Überleben der Menschen zu sichern.

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Bitte unterstützen Sie unsere Hilfe für Flüchtlinge in Europa mit Ihrer Online-Spende. Jeder Beitrag hilft!