Schauspieler

Benno Fürmann

"Ich finde die Arbeit von UNHCR und der UNO-Flüchtlingshilfe ganz ganz wichtig, weil sie vor Ort konkret Hilfe leisten kann und an Stellen aktiv ist, wo es die Weltöffentlichkeit durch die Medien gar nicht mitbekommt", sagt Benno Fürmann in seinem Video-Statement zum Thema Flüchtlingsschutz.

"Flüchtlinge gehören zu uns", so der beliebte Schauspieler weiter, der in Berlin bereits zwei von der UNO-Flüchtlingshilfe geförderte Projekte besuchte, um sich über die Aufnahme und Situation von Flüchtlingen in Deutschland zu informieren. Darunter die Erstaufnahme-Einrichtung für Asylbewerber in Berlin-Spandau und Xenion, ein psychotherapeutisches Beratungs- und Behandlungszentrum für traumatisierte Flüchtlinge.

Mehr über den Projektbesuch

Benno Fürmann möchte mithelfen, dass Flüchtlinge - in Deutschland und auf der ganzen Welt - mehr Aufmerksamkeit und die Unterstützung bekommen, die sie dringend benötigen. "Flüchtlinge bilden hier irgendwie eine Art Subkultur, die man nicht mitkriegt", so Fürmann. Gerne möchte er seinen Teil dazu beitragen, dies zu ändern.

 

Zur Person:

1972 wurde Benno Fürmann in Berlin-Kreuzberg geboren. Seine Schullaufbahn beendete er mit der Mittleren Reife und jobbte danach als Kellner, Türsteher und Gerüstbauer. 1991 ging er nach New York City und studierte dort Schauspiel am Lee Strasberg Theatre und Film Institute.

1999 erhielt er den Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler für die Hauptrolle in "Die Bubi Scholz Story". 2005 wurde er für die Goldene Kamera in der Kategorie "Bester deutscher Schauspieler" nominiert und erhielt im gleichen Jahr den Adolf-Grimme-Preis mit Gold als bester Darsteller in dem Spielfilm "Wolfsburg". Zuletzt spielte Fürmann eine Hauptrolle in demdeutsch-polnisch-kanadischen Kriegsdrama "In Darkness". Bei der Oscarverleihung 2012 wurde das Drama als „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert.