Ein TV-Interview und einhergehender Spendenaufruf für hungernde Flüchtlinge in Somalia von Yefime Zarjevski, dem damaligen Vertreter des UN-Flüchtlingskommissars in Deutschland, stellte das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) vor ein unbedachtes Problem:

Internationale Organisationen wie UNHCR können nach deutschem Steuerrecht keine Spendenbescheinigungen ausstellen. Angesichts der 1,2 Millionen Mark, die in kürzester Zeit gespendet wurden, musste eine Lösung gefunden werden: die Gründung eines Vereins.

Zunächst wurde die „Stiftung für UNO-Flüchtlingshilfe e. V.“ jahrelang ehrenamtlich von Dr. Gustav Koch geleitet. Doch mit der Zeit wurden die Aufgaben immer umfangreicher, so dass eine Geschäftsstelle mit Geschäftsführer eingerichtet wurde.

In 2004 wurde der Verein umbenannt in „UNO-Flüchtlingshilfe e. V.” und eine eigenständige Stiftung gegründet, um die Flüchtlingsarbeit dauerhaft zu sichern. Mit ihren Erträgen unterstützt die Deutsche Stiftung für UNO-Flüchtlingshilfe ausschließlich die Arbeit des Vereins.