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Fragen & Anworten zum Nachlass

Hier geben wir Ihnen Antwort auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Testament. Vielleicht haben wir Ihr Interesse geweckt? Und Sie möchten Flüchtlingen auch über Ihre eigene Lebenszeit hinaus helfen?

Gerne beraten wir Sie dabei, wie Ihr Engagement am besten weitergeführt werden kann. Sprechen Sie mit uns, welche Form der Unterstützung Sie wählen können. Es gibt viele Wege, die Not von Flüchtlingen dauerhaft zu lindern. Ihr Engagement hilft!

Ja, Sie können die UNO-Flüchtlingshilfe als Allein- oder Miterben oder auch mit einem Vermächtnis in einem Testament oder Erbvertrag bedenken. Die häufigste Form ist die des Vermächtnisses.

Wenn Sie dauerhaft helfen möchten, besteht die Möglichkeit, sich mit Ihrem Testament in der Stiftung der UNO-Flüchtlingshilfe zu engagieren – mit einer Zustiftung, einem Stiftungsfonds oder der Gründung einer Treuhandstiftung.

Informationen zur Stiftung der UNO-Flüchtlingshilfe finden Sie hier: UNO-Flüchtlingshilfe Siftung

Sollten Sie sich entschieden haben, die UNO-Flüchtlingshilfe in Ihrem Testament zu bedenken, können die folgenden Formulierungen für Ihr Testament hilfreich sein.

Hilfreiche Formulierungen

a) Sie möchten die UNO-Flüchtlingshilfe als Miterben einsetzen:

„Zu meinen Erben setze ich mit drei Vierteln meines Vermögens meine Tochter Marianne Schmidt und mit einem Viertel die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. ein.“

b) Sie möchten die UNO-Flüchtlingshilfe mit einem Vermächtnis bedenken und ihr einen bestimmten Geldbetrag, eine Immobilie, Wertpapiere oder einen Wertgegenstand vermachen:

„Ich vermache der UNO-Flüchtlingshilfe e.V. einen Geldbetrag von 10.000 Euro.“ Oder: „Die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. soll als Vermächtnis das Sparbuch Nr. abc bei der xy-Bank erhalten.“

c) Sie möchten die UNO-Flüchtlingshilfe als Alleinerben einsetzen:

„Alleinerbe meines gesamten Vermögens soll die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. sein. Meinem Patenkind Michael Müller vermache ich einen Geldbetrag in Höhe von 20.000 Euro.“

Sie können die UNO-Flüchtlingshilfe auch als Begünstigten Ihrer Lebensversicherung einsetzen. Wenn Sie keine Angehörigen mehr haben, die Sie absichern wollen, ist dies eine gute Alternative, um sich für die Belange von Flüchtlingen einzusetzen. Eine solche Schenkung unterliegt nicht den Formvorschriften der letztwilligen Verfügung.

Wichtig: Die Versicherungsgesellschaft der Lebensversicherung muss vor Ihrem Tod wissen, wer der Begünstigte der Lebensversicherung ist. Ansonsten fällt der Erlös in den Nachlass und nicht direkt an den Begünstigten.

Hier einige Beispiele:

  • Sie möchten die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. als Miterben einsetzen:
    „Zu meinen Erben setze ich mit drei Vierteln meines Nachlasses meine Freundin Martha Musterfrau und mit einem Viertel die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. ein.“
  • Sie möchten die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. mit einem Vermächtnis bedenken und ihr einen bestimmten Geldbetrag, eine Immobilie oder Wertpapiere vermachen:
    „Ich vermache der UNO-Flüchtlingshilfe e.V. einen Geldbetrag von 10.000 Euro.“
    Oder: „Die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. soll als Vermächtnis das Guthaben auf meinem Konto xxxxxxxx bei der xy-Bank erhalten.“
  • Sie möchten die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. als Alleinerben einsetzen:
    „Als Alleinerben bestimme ich die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. Meinem Patenkind Max Müller vermache ich einen Geldbetrag in Höhe von 20.000 €."

Der beste Aufbewahrungsort ist beim Nachlassgericht. Dort kann das eigenhändige Testament gegen eine geringe Gebühr hinterlegt werden. Wenn Sie sich entscheiden, Ihr Testament zu Hause aufzuheben, teilen Sie einer vertrauten Person mit, wo sie es finden kann. Sonst besteht die Gefahr, dass Ihr Testament nicht rechtzeitig gefunden wird oder verloren geht.

Das eigenhändige Testament muss nach dem Tod des Erblassers dem Nachlassgericht übergeben werden, damit es eröffnet werden kann. Ein notarielles Testament wird immer beim Nachlassgericht hinterlegt.

Seit Anfang 2012 sorgt nun das Zentrale Testamentsregister dafür, dass der letzte Wille im Todesfall schnell und sicher gefunden wird. Hier werden alle notariellen Testamente und Erbverträge sowie alle eigenhändigen Testamente, die bei einem Nachlassgericht hinterlegt sind, automatisch erfasst. Mit Ausnahme der Testamente, die privat verwahrt werden. Geführt wird das Testamentsregister von der Bundesnotarkammer im Auftrag des Gesetzgebers. Die Registrierung erfolgt gegen eine geringe Gebühr.

Ja, ein bereits erstelltes Testament können Sie jederzeit ohne Angaben von Gründen ergänzen, ändern oder durch ein neues Testament widerrufen - unabhängig davon, ob Sie es eigenhändig oder notariell verfasst haben. Dazu reicht es, ein Testament mit neuerem Datum aufzusetzen. Zudem sollten Sie in Ihrem neuen Testament das alte für ungültig erklären. Am sichersten ist es, wenn Sie das frühere Testament vernichten.

Nur wenn Sie einen Erbvertrag abschließen, können Sie das Erbversprechen nicht mehr einseitig ändern, es sei denn, es ist vertraglich ein Rücktritt vorbehalten.

Ein gemeinschaftliches Testament können Sie nur gemeinsam ändern oder widerrufen, solange beide Ehe- oder Lebenspartner leben. Nach dem Tod des einen ist der Überlebende an die gemeinschafltichen Verfügungen gebunden. Es sei denn, Sie haben im Testament festgelegt, dass der überlebende Partner neue Verfügungen treffen darf.

Testamente werden eröffnet, sobald das Nachlassgericht vom Tod des Erblassers Kenntnis erlangt. Das Nachlassgericht informiert dann alle Personen, die vom Erblasser im Testament bedacht sind - auch die UNO-Flüchtlingshilfe. Dies geht am einfachsten, wenn das Testament beim Nachlassgericht hinterlegt ist. Sie können aber auch eine Person Ihres Vertrauens oder das Bestattungsinstitut beauftragen, die UNO-Flüchtlingshilfe zu verständigen. Wenn das Testament zu Hause aufbewahrt wird, ist jeder, der es findet, dazu verpflichtet, es beim Nachlassgericht abzugeben.

Die UNO-Flüchtlingshilfe ist als gemeinnützige Organisation von der Erbschafts- und Schenkungssteuer befreit.

Wenn Sie keine Testamentsvollstreckung wünschen und Sie die UNO-Flüchtlingshilfe zum Erben bestimmt haben, dann kümmern wir uns selbstverständlich um diese Angelegenheiten, sofern Sie dies nicht selbst mit einem Bestatter oder Gärtner geregelt haben.

In diesem Fall empfiehlt es sich, entsprechende schriftliche Anordnungen in einer Bestattungsverfügung zu treffen, da bis zur Testamentseröffnung häufig mehrere Wochen vergehen.

Bitte informieren Sie uns, wenn Sie wünschen, dass wir die Bestattung etc. für Sie regeln sollen.

Ja. Wenn Sie uns per Testament eine Immobilie überlassen, so wird diese zunächst von einem unabhängigen Sachverständigen begutachtet. Dann entscheidet der Vorstand der UNO-Flüchtlingshilfe über die Verwertung. In der Regel erfolgt ein Verkauf der Immobilie zum besten Angebot.

Testamente-Ratgeber

Für weitergehende Informationen können Sie kostenlos und unverbindlich unseren Testamente-Ratgeber anfordern oder herunterladen. Gerne sind wir Ihnen auch bei der Vermittlung von Experten behilflich.
 

Haben Sie Fragen? Ihr Kontakt bei der UNO-Flüchtlingshilfe hilft gerne weiter:

Monika Willich

Monika Willich

Nachlässe

(0228) 90 90 86-32

(0228) 90 90 86-01

E-Mail

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