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Somalia: 80.000 neue Vertriebene seit Jahresanfang

 

Vertrieben aus Mogadischu sitzen vor ihrer provisorischen Unterkunft. © UNHCR/M.Sheik Nor

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Hintergrund

 

Nothilfe in Somalia »

 

Im umliegenden Hiraan, angrenzend an Äthiopien, sind bereits Unterkünfte für mehr als 50.000 Binnenvertriebene (IDP) zur Verfügung gestellt worden. Inzwischen ist, in Dhuusamarreeb, in der zentralen Region der Galgaduud, die gemeldete Zahl von vertriebenen Menschen nach erneuten Auseinandersetzungen zwischen Alu Sunna Wal Jamma und Al-Shabaab Anfang dieses Jahres ebenfalls gestiegen.

 

UNHCR schätzt, dass jetzt etwa 29.00 Vertriebene in den Dörfern um die Stadt Dhuusamarreeb leben. Sie brauchen dringend Notunterkünfte, Wasser und medizinische Versorgung.

 

Nach ersten Berichten wurden mindestens 150 Menschen getötet und 80 bei den Kämpfen in diesem Teil von Somalia verletzt.

 

Zugang für Helfer ist sehr schwierig

Da der Kampf um die Kontrolle über das Gebiet weiterhin besteht, ist es äußerst schwierig für die Helfer in diesem Bereich zu helfen.

 

Somalia ist eine der schlimmsten humanitären Krisen in der Welt - mit mehr als 1,4 Millionen Binnenvertriebene und mehr als 560.000 Menschen die als Flüchtlinge in den Nachbarländern leben, vor allem in Kenia (309.000), Jemen (163.000) und Äthiopien (59.000). (aktualisiert: 2.2.2010)

 





 

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