Hauptnavigation: « zurück zur Sprungnavigation Seitenpfad:
Seiteninhalt: « zurück zur Sprungnavigation
Man sagt, dass Bücher dem Leser erlauben, in eine andere Welt einzutauchen für vier junge somalische Flüchtlinge ist dies Wirklichkeit geworden: Ihre Liebe zum Lesen hat ihnen geholfen, Stipendien für die besten weiterführenden Schulen in Kenia zu gewinnen.
Drei der Teenager, Mohamed Abdi Samatar, Amino Mohamed Mohamud und Abdullahi Mohamed Yussuf, haben fast ihr ganzes Leben in Hagadera verbracht, eines der drei Flüchtlingslager, in denen jeweils an die 300.000 meist somalische Flüchtlinge nahe dem im Nordosten Kenias gelegenen Städtchens Dadaab leben. Der vierte Schüler, Hassan Muktar Abdi, wurde im Flüchtlingslager Ifo geboren.

"Dies ist ein phantastischer Erfolg," sagt Maureen Kopiyo, Bildungsbeauftragte für UNHCR in Dadaab, über die Vier, die den Unterricht in der neuen Schule seit Anfang des Monats besuchen. Während Amina vom kenianischen The Windle Trust Kenya unterstützt wird, übernimmt UNHCR für ein Schuljahr die Stipendien der drei Jungen. Für die letzten drei Jahre auf der weiterführenden Schule muss die Finanzierung noch gefunden werden.
Im vergangenen Jahr waren Mohamed und Amino die Jahrgangsbesten in der Amani Primary School in Hagadera. Die weiterführende Schule wollte Amino auch in Hagadera besuchen und so rannte sie nach der letzten Prüfung nach Hause, um ihren Vater zu bitten, eine neue Schuluniform zu kaufen. "Haraka, haraka haina baraka," zitierte der Vater ein swahilisches Sprichwort, das übersetzt so viel bedeutet wie: "Eile, Eile hat keinen Segen."
Kurze Zeit später erfuhr Amino, dass sie ein Stipendium in einem bekannten Gymnasium in Nairobi gewonnen hatte. Auch Mohamed, der in Hagadera zur Welt kam, wird seine Klassenkameradin in der Schule in Nairobi wiedersehen. Es wird ein großes und neues Abenteuer und eine Chance für den kleveren 14-Jährigen werden, der noch nie fort war vom roten, sandigen Boden von Hagadera.
"Meine Familie hat mir immer gesagt, hart zu arbeiten, es besser zu machen und ein gutes Beispiel für meine Schwestern und Brüder zu sein," sagt Mohamed, der Älteste von sieben Kindern. "Meine Familie ist traurig, dass ich sie verlasse, um zur Schule zu gehen, aber ihre Freude für mich ist noch größer."
Auch Amino wird ihre Familie und ihre Freunde vermissen, aber sie weiß, das dies für sie eine goldene Möglichkeit ist. Ein Fotoalbum mit allen Mitschülern ist in ihrem Gepäck. Ihre eigenen Fotos werden in ihrer alten Grundschule aufgehängt, als Vorbild für ihre Mitschüler. (veröffentlicht am 26.2.2010)
Zusatzinformationen:
Servicenavigation: « zurück zur Sprungnavigation