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Flüchtlingskrise-Syrien: Flüchtlinge brauchen unsere Hilfe

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Täglich fliehen mehrere Tausend Flüchtlinge aus Syrien in die Nachbarländer Türkei, Libanon, Jordanien und Irak. Drei Viertel der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. Sie sind dringend auf Unterstützung angewiesen.

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Der Bürgerkrieg in Syrien hat mittlerweile fast die Hälfte der Bevölkerung zur Flucht gezwungen. Über 6,5 Millionen Syrer sind im eigenen Land vertrieben. 3 Millionen syrische Flüchtlinge hat UNHCR bisher in den Nachbarländern Jordanien, Libanon, Irak, Türkei und Nordafrika registriert. Etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder. Viele mussten miterleben, wie Familienanghörige oder Freunde getötet wurden. Die meisten der Flüchtlinge sind nahezu mittellos und dringend auf Hilfe angewiesen.

Kinder sind schwer traumatisiert

Besonders Flüchtlingskinder leiden unter den Erlebnissen und sind traumatisiert. Die Regierungen der Aufnahmestaaten bemühen sich, die Kinder am Schulunterricht teilnehmen zu lassen.

Weitere Flüchtlinge erwartet

Zurzeit weiß niemand, wie lange diese Krise noch andauern wird. Doch täglich fliehen weiterhin tausende verzweifelte Syrer auf der Suche nach Schutz und Zuflucht.

UNHCR, seine Partner und die Nachbarländer verspüren einen immer größer werdenden Druck auf ihre Ressourcen.

Aktuelle Meldungen zur Syrien-Krise finden Sie hier

Ungeachtet der knappen Finanzen werden nach wie vor wichtige Programme und Hilfsmaßnahmen durchgeführt. "Wir tun alles, was wir können", betont UN-Flüchtlingskommissar António Guterres.

Zu den Hilfsmaßnahmen zählen:

  • die Registrierung der Flüchtlinge in Jordanien, Libanon und Irak
  • der Bau und die Ausstattung des Flüchtlingslagers Za'atari im Norden Jordaniens, das Platz für 120.000 Flüchtlinge bietet
  • die Identifizierung von besonders schutzbedürftigen Personen- spezielle Unterstützung von Behinderten, Alten oder alleinerziehenden Müttern
  • die Verteilung von Hilfsgütern wie Kochsets, Wasserkanistern, Decken und Kleidung
  • die Sanierung von Unterbringungs- und Gemeindezentren in Jordanien und im Libanon
  • die Verteilung von Gutscheinen für Lebensmittel und Miete.

Am 30. April 2014 eröffnete die jordanische Regierung offiziell das neue Flüchtlingslager Azraq in der Wüste von Jordanien. Das Camp soll das Flüchtlingslager Zaatari entlasten. Bei Eröffnung gab es in Azraq fast 5.000 Unterkünfte, die Platz für 25.000 Flüchtlinge bieten. Insgesamt sollen bis zu 130.000 Flüchtlinge dort einen sicheren Zufluchtsort finden können.

Der 47-jährige Abu Saleh und seine Familie gehören zu den ersten Flüchtlingen im Lager. Sie kamen aus dem Camp Al-Hassakeh im Norden Syriens. „Als die Kämpfe unser Dorf erreichten, hatte ich Angst um das Leben meiner Frau und meiner Kinder. Wir entschieden uns Syrien zu verlassen und in Jordanien Schutz zu suchen“, sagte Abu Saleh.

In Syrien hatte die Familie eine Farm, aber in den letzten zwei Jahren blieb der Ertrag aus und sie mussten ohne fließendes Wasser und Strom leben. Die Familie möchte an einem Ort leben, wo sie sich sicher fühlen können. Fotograph Jared Kohler begleitete die Familie auf ihrer Reise von der Grenze nach Azraq.

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  • Flüchtlinge kommen von der syrischen Grenze am Rabaa al-Sarhan Aufnahmezentrum an. Dort werden sie von UNHCR und der jordanischen Regierung abgefertigt. Innerhalb der Gruppe sind einige, die in das neue Flüchtlingslager Azraq gebracht werden.
    Aufnahmezentrum
    Flüchtlinge kommen von der syrischen Grenze am Rabaa al-Sarhan Aufnahmezentrum an. Dort werden sie von UNHCR und der jordanischen Regierung abgefertigt. Innerhalb der Gruppe sind einige, die in das neue Flüchtlingslager Azraq gebracht werden.
  • Abu Saleh, 47, führt seine Frau und seine sieben Kinder durch das UNHCR Aufnahmezentrum Rabaa al-Sarhan, in der Nähe der jordanisch-syrischen Grenze.
    In der Nähe der Grenze
    Abu Saleh, 47, führt seine Frau und seine sieben Kinder durch das UNHCR Aufnahmezentrum Rabaa al-Sarhan, in der Nähe der jordanisch-syrischen Grenze.
  • Abu Saleh und seine Familie werden von UNHCR registriert. Sie kamen am Aufnahmezentrum an, als Azraq eröffnet wurde und ihnen wurde gesagt, dass sie dort in Zulunft leben werden.
    Registrierung
    Abu Saleh und seine Familie werden von UNHCR registriert. Sie kamen am Aufnahmezentrum an, als Azraq eröffnet wurde und ihnen wurde gesagt, dass sie dort in Zulunft leben werden.
  • Ganz neu konstruiert, aber noch unbewohnt: Azraq erstreckt sich in der jordanischen Wüstensonne.
    Das neue Camp Azraq
    Ganz neu konstruiert, aber noch unbewohnt: Azraq erstreckt sich in der jordanischen Wüstensonne.
  • Abu Saleh steigt aus dem Bus, der ihn und seine Familie in das neue Camp gebracht hat. Das Camp wurde mehr als ein Jahr lang aufgebaut.
    Ankunft
    Abu Saleh steigt aus dem Bus, der ihn und seine Familie in das neue Camp gebracht hat. Das Camp wurde mehr als ein Jahr lang aufgebaut.
  • Erschöpft nach der langen Reise: Abu Saleh und seine Familie bekommen Tee im Aufnahmezentrum in Azraq.
    Tee im Aufnahmezentrum
    Erschöpft nach der langen Reise: Abu Saleh und seine Familie bekommen Tee im Aufnahmezentrum in Azraq.
  • Abu Salehs Frau, Dalah, wiegt ihren jüngsten Sohn, Majed, im Arm. Sie warten auf ihre Hilfsgüter und darauf, zu ihrer Unterkunft geführt zu werden. Nach langen Tagen auf der Reise – unter anderem zu Fuß – will die Familie nur noch schlafen.
    Müdigkeit
    Abu Salehs Frau, Dalah, wiegt ihren jüngsten Sohn, Majed, im Arm. Sie warten auf ihre Hilfsgüter und darauf, zu ihrer Unterkunft geführt zu werden. Nach langen Tagen auf der Reise – unter anderem zu Fuß – will die Familie nur noch schlafen.
  • Abu Saleh wird von UNHCR-Mitarbeitern am Computer eine Unterkunft zugewiesen.
    Zuweisung der Unterkunft
    Abu Saleh wird von UNHCR-Mitarbeitern am Computer eine Unterkunft zugewiesen.
  • Abu Saleh bekommt im Warenlager des Norwegian Refugee Council Hilfsgüter für seine Familie. Das Lager ist mit Matratzen und anderen Hilfsgütern bis zur Decke gefüllt.
    Hilfsgüterdepot
    Abu Saleh bekommt im Warenlager des Norwegian Refugee Council Hilfsgüter für seine Familie. Das Lager ist mit Matratzen und anderen Hilfsgütern bis zur Decke gefüllt.
  • Mitarbeiter der French aid agency (ACTED) helfen Abu Saleh dabei, die Essenpakete und die anderen notwendigen Hilfsgüter, zu seiner Unterkunft zu transportieren.
    Organisationen helfen
    Mitarbeiter der French aid agency (ACTED) helfen Abu Saleh dabei, die Essenpakete und die anderen notwendigen Hilfsgüter, zu seiner Unterkunft zu transportieren.
  • Fahrzeuge des Norwegian Refugee Council  bringen die Familie in ihre neue Nachbarschaft. Diese Straßen und Behausungen werden das neue Zuhause der Familie.
    Fahrt ins neue Heim
    Fahrzeuge des Norwegian Refugee Council bringen die Familie in ihre neue Nachbarschaft. Diese Straßen und Behausungen werden das neue Zuhause der Familie.
  • Die Familie begutachtet ein erstes Mal die Umgebung. „Außer für eine paar Monate im Libanon zum Arbeiten, habe ich niemals zuvor gedacht, Syrien zu verlassen“, sagt Abu Saleh.
    Die neue Nachbarschaft
    Die Familie begutachtet ein erstes Mal die Umgebung. „Außer für eine paar Monate im Libanon zum Arbeiten, habe ich niemals zuvor gedacht, Syrien zu verlassen“, sagt Abu Saleh.
  • Abu Saleh trägt ein Hilfspaket in seine Unterkunft. „Ich bin sehr dankbar für die Freundlichkeit und die Unterstützung, die wir erhalten“, sagt er. „Die Behausung ist besser, als wir erwartet haben.“
    Dankbarkeit
    Abu Saleh trägt ein Hilfspaket in seine Unterkunft. „Ich bin sehr dankbar für die Freundlichkeit und die Unterstützung, die wir erhalten“, sagt er. „Die Behausung ist besser, als wir erwartet haben.“
  • Abu Saleh, seine Frau, Dalah, und seine sieben Kinder in ihrer noch kahlen Unterkunft. Bald wird es noch heimeliger sein. Es ist weit weg von ihrem Zuhause in Syrien - aber wenigstens sind sie in Sicherheit.
    Abu Saleh und seine Familie
    Abu Saleh, seine Frau, Dalah, und seine sieben Kinder in ihrer noch kahlen Unterkunft. Bald wird es noch heimeliger sein. Es ist weit weg von ihrem Zuhause in Syrien - aber wenigstens sind sie in Sicherheit.
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