Krieg, Gewalt und Vertreibung zwingen Jahr für Jahr Millionen von Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen, um ihr Leben und das ihrer Familie zu retten. Flüchtlinge brauchen die Hilfe anderer Menschen! Um dieser Herausforderung langfristig zu begegnen und nachhaltige Hilfe leisten zu können, hat die UNO-Flüchtlingshilfe in 2004 die Deutsche Stiftung für UNO-Flüchtlingshilfe ins Leben gerufen.
Die Deutsche Stiftung für UNO-Flüchtlingshilfe ist die einzige Stiftung in Deutschland, die sich weltweit für eine Verbesserung der Lebensbedingungen von Flüchtlingen einsetzt und durch ihre Arbeit auf deren Schicksal aufmerksam machen will. Mit den Erträgen aus ihrem Stiftungsvermögen unterstützt sie ausschließlich Projekte der UNO-Flüchtlingshilfe.
Im Mittelpunkt der Förderung stehen Flüchtlingskonflikte, die in Vergessenheit geraten sind. Weltweit gibt es etwa 30 dieser Dauerkrisen, über die nur selten berichtet wird. Unsere Maßnahmen sollen Flüchtlingen nachhaltig helfen, ein neues Leben zu beginnen. Das kann heißen, für den Besuch einer Schule oder das Erlernen eines Berufes zu sorgen. Ist eine Rückkehr in die Heimat möglich, kann die Verteilung von Werkzeug und Saatgut eine erste Hilfe sein. Wege ebnen für den Neuanfang – das ist unser Ziel.
Zustiftungen erhöhen das Vermögen und bleiben erhalten. Sie müssen nicht - wie Spenden - zeitnah verwendet werden. Allein die Erträge sorgen dafür, dass eine Stiftung ihren Auftrag erfüllen kann. Die Stiftung bietet somit Beständigkeit in ihrer Arbeit über viele Jahre hinweg - möglichst auf ewig. Manche Stiftung ist bereits über 1.000 Jahre alt und erfüllt noch heute den Willen ihres Stifters.
Stiften ist vor allem für die Menschen interessant, die sich mit einem größeren Betrag oder einem Vermächtnis in ihrem Testament engagieren möchten. Dann kann mit den Erträgen spürbare Hilfe geleistet werden.
»Flüchtlinge sollen ein menschenwürdiges Leben führen und ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen können«. Auszug aus der Präambel der Stiftungssatzung