Zwischen zwei Leben
Eine Doku-Serie der UNO-Flüchtlingshilfe
S1F2 : Ein neues Zuhause
Mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Unser Sozialarbeiter Ihab nimmt Sie mit auf einen Rundgang durch das Camp und zeigt Ihnen Abdul und Faridas neues Zuhause in Zaatari.
Die Familie ist vor kurzem in ein mobiles Wohnhaus umgezogen. Abdul: „Uns geht es viel besser hier als in den Zelten. Die können immer umkippen oder wegfliegen, hier sind wir einfach besser geschützt. Egal ob es regnet, schneit oder stürmt. Wie Sie sehen können, es geht uns allen viel besser.“
Sie möchten jetzt schon wissen wie es weitergeht?
Schon gewusst?
Über die Jahre ist aus der kleinen Zeltansammlung Zaatari eine richtige Stadt geworden. Jetzt ist es ein Zuhause für fast 80.000 Menschen, die dort Schutz und Unterkunft finden.
Da eine Befriedung des Syrien Konfliktes vorerst nicht absehbar ist, bemüht sich der UNHCR um eine langfristige Verbesserung der Lebensbedingungen für die Bewohner. Dazu gehört zum Beispiel die Installation von Solaranlagen, die in jedem Haushalt zur Verfügung stehen.
Im Camp gibt es derzeit mobile Wohnhäuser und Zelte. Unser langfristiges Ziel ist es, alle Bewohner mit einem zusätzlichen Schutz durch mobile Wohnhäuser auszustatten. Diese schützen die Bewohner besser vor den extremen Bedingungen der Wüste und schenken den Familien ein Minimum an Privatsphäre, Sicher- und Geborgenheit.
Durch Ihre regelmäßige Unterstützung schaffen es die Familien aus einer Unterkunft endlich wieder in ein richtiges Zuhause und fühlen sich wieder sicher.
“Ich vermisse unsere Heimat und das Leben, das wir zurücklassen mussten.”
In Zaatari ist Farida sicher, aber sie vermisst ihr Haus in Syrien.
“Unser Haus in Syrien hatte zwei Zimmer, ein Wohnzimmer und einen kleinen Laden, mit dem wir unseren Lebensunterhalt verdient haben. Das Haus war groß genug für uns alle, in unserem Garten wuchsen Orangen, Oliven, Mandeln, unter den Bäumen hatten die Kinder genug Platz zum Spielen.”
“Als die Armee kam und unser Haus besetzte, blieb uns nichts anderes übrig als zu fliehen. Sie zerstörten einen großen Teil mit einem Panzer und richteten sich im anderen Teil ein, für uns war dort kein Platz mehr.”
“Wir waren sehr glücklich, hatten Arbeit und hatten nie vor unsere Heimat zu verlassen. Wir wurden in Jordanien herzlich aufgenommen aber wir hätten niemals gedacht, dass wir einmal hierherkommen müssen.”
“Erst dachten wir, die Unterkunft ist nur temporär aber es wurde schnell klar, dass wir länger bleiben müssen. Alle hier haben Probleme, Schmerz und Verlust bestimmen den Alltag. Meine Kinder haben die Hoffnung auf eine Rückkehr aufgegeben, sie haben ihre Heimat und ihren Lebensmut verloren.”
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Wir möchten uns bei Ihnen als treue*r Dauerspender*in der UNO-Flüchtlingshilfe bedanken.
Folgen Sie Abdul und seiner Familie auf ihrem Weg in ein neues Leben im Flüchtlingscamp Zaatari in Jordanien.