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Gemeinsam füreinander einstehen

Wie ein Jahr mit besonderen Herausforderungen zeigte, was wir gemeinsam erreichen können

Collage Solidarität
© UNO-Flüchtlingshilfe

Die Pandemie hat uns 2020 alle ganz besonders auf die Probe gestellt. Natürlich hatte ich jedes Verständnis dafür, dass man angesichts der gesundheitlichen Gefahr an sich, seine Familie seine Freunde denkt.

Aber ich hatte auch große Befürchtungen: wer denkt an die fast 80 Millionen Menschen auf der Flucht, für die Corona eine doppelte Katastrophe bedeutet? Weder ein Zuhause, und oft genug auch keine Familie mehr, um sich beizustehen.

Nach langer und gefährlicher Flucht sind sie in den meisten Fällen gezwungen, in überfüllten Flüchtlingscamps auszuharren. Ohne ausreichend Platz, Hygienemaßnahmen und ärztliche Versorgung. Werden wir für diese Menschen weiterhin genügend Unterstützung mobilisieren können?

Eines haben die letzten Monate bewiesen: COVID-19 werden wir nur gemeinsam besiegen können – indem wir uns miteinander solidarisch zeigen, unabhängig von Grenzen, Geschlecht, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit. Und über die Wochen und Monate im Corona-Modus wurde mir klar: ja, die deutsche Zivilgesellschaft hält zusammen. Sie zeigt sich solidarisch und denkt auch an diejenigen, die kaum Chancen haben.

Und, vielleicht finden Sie mich zu pathetisch, dieses Gefühl von Gemeinsamkeit, grenzüberschreitender Unterstützung und das Füreinander einstehen hat mich sehr berührt und ist das größte Geschenk. Es ist die Quelle meiner Motivation und für das Team der UNO-Flüchtlingshilfe. Dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen.

Unser Einsatz für Menschen auf der Flucht wäre ohne Ihre treue Unterstützung undenkbar. Es ist einfach großartig, wenn man weiß, dass man nicht alleine ist!

In diesem Jahr, dem 40. Jahr der UNO-Flüchtlingshilfe, hatten wir uns viel vorgenommen: gemeinsam mit Künstlern*innen haben wir ein starkes Zeichen der Solidarität und Humanität gesetzt:

So haben uns Künstler*innen in einer Kooperation mit Spotify genauso wie die Pop-Akademie Baden-Württemberg am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag, auf großartige Weise unterstützt. Wir konnten mit dem Thalia-Theater in Hamburg im September eine Matinee für die UNO-Flüchtlingshilfe erfolgreich realisieren.

Und schließlich haben sich 100 Künstler*innen sofort bereit erklärt, unsere Kunstlotterie „HEART - 100 Artists.1 Mission“ mit einer Arbeit zu unterstützen. Wir sind überwältigt, dass alle 25.000 Lose verkauft wurden und wir so eine Million Euro mobilisieren konnten.

Das macht uns Hoffnung und stimmt uns optimistisch für unsere Arbeit, um Flüchtlingen weltweit Schutz, Sicherheit und eine Zukunft zu geben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Gesundheit für das Neue Jahr.

Ihr Peter Ruhenstroth-Bauer

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