Vater mit Kind
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Unsere Hilfe 2025

Hilfe mit Wirkung – auch unter Druck

2025 war ein schwieriges Jahr. Drastische Kürzungen der staatlichen Unterstützung zwangen viele humanitäre Hilfsprogramme zur Schließung oder Reduzierung der Hilfsmaßnahmen. 

Auch unser Partner UNHCR musste seine Aktivitäten um ein Drittel einschränken. Doch trotz aller Engpässe blieb der UNHCR für Millionen Menschen auf der Flucht eine lebenswichtige Rettungsleine.

Dank der Unterstützung unserer Spender*innen konnte die UNO-Flüchtlingshilfe in 2025 eine Vielzahl an UNHCR-Hilfsprogrammen weltweit mit 38,3 Millionen Euro unterstützen. 

mehr zur Unterfinanzierungskrise

Nothilfe 2025: 24 Krisen in 16 Ländern

2025 bewältigte der UNHCR 24 aktive Notfälle in 16 Ländern. Dazu zählten 10 neue Krisen sowie 14 anhaltende Notlagen aus den Vorjahren. 

Sieben Notfälle erreichten die höchste Eskalationsstufe (Level 3) und machten deutlich, wie schwer und langwierig viele Vertreibungskrisen inzwischen sind.

Die Einsätze umfassten Konflikte, großflächige Vertreibungen, erzwungene Rückkehrbewegungen und Naturkatastrophen. Afrika blieb mit Nothilfseinsätzen in 12 Ländern der Schwerpunkt, gefolgt von schweren Krisen in Asien und im Nahen Osten

Trotz knapper Mittel leistete UNHCR weiterhin lebensrettende Hilfe für Millionen geflüchteter Menschen.
 

So konnte der UNHCR in 2025 helfen

Diese Hilfe wurde auch Dank der Unterstützung aus Deutschland möglich. 
Mit 35,4 Millionen Euro war die Nothilfe in 2025 der größte Förderbereich der UNO-Flüchtlingshilfe.

500.000 Rückkehrerinnen und Rückkehrer in Afghanistan 

erhielten finanzielle Unterstützung
 

150.000 Überlebende von Erdbeben 
in Myanmar 

wurden mit Hilfsgütern versorgt
 

498.000 Menschen 
im Sudan 

erhielten aufbereitetes Trinkwasser


Über 185.000 Geflüchtete 
in Tschad

wurden aus Grenzgebieten in Flüchtlingssiedlungen umgesiedelt 

Über 1,1 Millionen Hilfsleistungen 
in der Ukraine

für vom Krieg betroffene Menschen

116.000 Rückkehrerinnen und Rückkehrer 
in Syrien 

erhielten finanzielle Unterstützung

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DEUTSCHLAND

QUEERE GEFLÜCHTETE - SCHUTZ UND STÄRKE ERLEBEN


2025 unterstützte die UNO-Flüchtlingshilfe Projekte für Flüchtlinge in Deutschland mit über 1,8 Millionen Euro – darunter seit mehreren Jahren auch Programme für queere Geflüchtete. Queere Menschen erleben in den Herkunftsländern neben Ablehnung, Ausgrenzung und struktureller Diskriminierung auch Kriminalisierung, Inhaftierung, Folter und andere Formen von Gewalt. Unter den Geflüchteten in Deutschland gibt es vermutlich besonders viele traumatisierte Menschen, die unter den oft langen Asylverfahren leiden und gesellschaftliche und politische Ausgrenzung erfahren.

Eines der Projekte ist das Queer Refugees Resilience Project in Leipzig. Das Angebot richtet sich an queere Geflüchtete, die sich in sicheren Orten austauschen können, um gemeinsam Kraft und Stärke für die erlebten Herausforderungen zu entwickeln.

RÜCKKEHR

HILFE BEIM NEUANFANG


Unter sehr unterschiedlichen Voraussetzungen sind 2025 viele Geflüchtete in den Afghanistan und nach Syrien zurückgekehrt. 

In Syrien sind seit Dezember 2024 knapp 1,3 Millionen Flüchtlinge zumeist aus den Nachbarstaaten sowie rund 1,9 Millionen Binnenvertriebene in ihre Heimatregionen zurückgekehrt, weil sie nach dem Sturz des Machthabers Assad einen Neubeginn erhoffen. Nach Afghanistan wurden 2025 über 2,8 Millionen Menschen aus dem jahrelangen Exil in den Nachbarstaaten Pakistan und Iran zur Rückkehr gezwungen. 

In beiden Fällen stehen die Rückkehrer*innen im Heimatland oft vor dem Nichts. Der UNHCR hat in beiden Ländern seine Hilfe ausgeweitet, um die Menschen mit Notunterkünften und über den Winter mit Decken, Heiz- und Isoliermaterial zu versorgen. Die UNO-Flüchtlingshilfe hat beide Flüchtlingssituationen 2025 mit 8,1 Millionen Euro unterstützt. 

Hinter diesen Links finden Sie weitere Informationen

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WIE SIE HELFEN KÖNNEN

Es gibt viele verschiedene Wege, die UNO-Flüchtlingshilfe zu unterstützen und Flüchtlingen weltweit zu helfen.

Afghanischer Vater mit Kind auf dem Arm vor Zelten Afghanistan_RF1340091_web.jpg