Alte Frau mit Kopftuch steht vor Haus mit Einschusslöchern Ukraine-Nothilfe: Jetzt spenden & helfen
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Ukraine-Nothilfe: Jetzt spenden & helfen

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5,9
Millionen

ukrainische Flüchtlinge weltweit - der Großteil von ihnen sind Frauen & Kinder. (stand: Januar 2026)

3,7
Millionen

Menschen sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht. (Stand: Oktober: 2025)

10,8
Millionen

sind in der Ukraine auf humanitäre Hilfe angewiesen. (Stand: Januar 2026)

Krieg gegen die Ukraine: Hilfe für Flüchtlinge und Vertriebene 

Stand: Januar 2026

Mit der russischen Invasion am 24. Februar 2022 eskalierte der bereits seit 2014 im Osten der Ukraine schwelende Konflikt zu einem Krieg, der das gesamte Land erschüttert.

Krieg, Kälte und Ungewissheit 

Seit vier Jahren hat der Krieg in der Ukraine Tausende von Menschenleben gefordert, unsägliche Zerstörungen angerichtet, Familien auseinandergerissen und große Teile der Infrastruktur zerstört. 

Vor allem der Winter ist für die Menschen, die fliehen mussten oder deren Häuser durch Bombenangriffe zerstört wurden, besonders schwer.

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Collage von Bildausschnitten aus Video (alte Frau, UNHCR-Helferin)

Viele Menschen in der Ukraine frieren und sind einem harten und gefährlichen Winter schutzlos ausgeliefert. 

Bitte helfen Sie uns, zu helfen!

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So hilft der UNHCR in der Ukraine

Zerstörte Häuser konnten isoliert und mit einer neuen Heizung ausgestattet werden.

Hilfsgüter wie wärmende Decken werden verteilt.

Psychosoziale Unterstützung sowie rechtliche Beratung durch Expert*innen des UNHCR.

Die verheerende Folgen des Krieges

  • Über 9 Millionen Ukrainer*innen sind auf der Flucht.
  • Bereits vor dem Winter waren über 2 Millionen Häuser beschädigt oder zerstört.
  • Raketenbeschuss, ständige Angst oder die Trennung von Familien führen zu Traumata und schweren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit.
  • Über 10 Millionen Ukrainer*innen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
  • Ein Drittel des ukrainischen Territoriums ist durch Landminen und Kampfmittel verseucht.
  • Die landwirtschaftlichen und industriellen Zentren im Osten wurden zerstört.
  • 30 Prozent der Arbeitsplätze aus der Vorkriegszeit sind verloren.

Ich habe lange gezögert, aber als diese Angriffe begannen, wurde mir klar, dass wir sofort wegmüssen.“

Die Lage in der Ukraine verschärft sich weiter. Insbesondere Familien leiden unter der Ungewissheit der Flucht. 

Lesen sie mehr über ukrainische Familien auf der flucht

In den schlimmsten Momenten ist Ihre Hilfe lebenswichtig.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Humanitäre Hilfe inmitten einer Militäroffensive

Der UNHCR ist seit 1994 in der Ukraine aktiv und verfügt über Büros an sechs Standorten sowie Warenlager in drei Regionen. 

Seit Beginn der Eskalation des Krieges wurden alle Notfallmechanismen aktiviert, um Flüchtlinge, Binnenvertriebene und vom Konflikt betroffene Menschen zu unterstützen.

Wo es die Sicherheitslage erlaubt, verteilen UNHCR-Teams gemeinsam mit lokalen Partnern Nothilfepakete mit lebenswichtigen Gütern wie Decken und Wasserkanistern. 

Gleichzeitig erfassen sie Bedarfe vor Ort, stellen Kontakte zu sicheren Unterkünften her und informieren Vertriebene über landesweite Hotlines. Zusätzliche Hilfsgüter werden aus weltweiten UNHCR-Lagern eingeflogen, um schnell auf neue Vertreibungen reagieren zu können.

Im Jahr 2024 unterstützte der UNHCR mehr als 270.000 Menschen finanziell, damit sie Grundbedürfnisse wie Nahrung, Medikamente, Kleidung, Unterkunft und Energie decken können. Gemeinsam mit Partnerorganisationen half der UNHCR zudem bei der Reparatur beschädigter Wohnhäuser und ziviler Infrastruktur; über 122.000 Menschen erhielten Notunterkünfte. Darüber hinaus wurden rund 800.000 Menschen in schwer zugänglichen Gebieten nahe der Front mit lebenswichtiger Hilfe erreicht.

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Hilfe in den Nachbarländern

Alle Nachbarländer der Ukraine haben ihre Grenzen für Flüchtlinge offen gehalten. Der UNHCR appelliert an die Regierungen, weiterhin allen Schutzsuchenden den Zugang zum Territorium zu ermöglichen.

In den Nachbarländern unterstützt der UNHCR Behörden und lokale Hilfsorganisationen bei der Aufnahme und Versorgung der Geflüchteten. Besonders schutzbedürftige Gruppen wie unbegleitete Kinder, ältere und behinderte Menschen erhalten gezielte Hilfe sowie Zugang zu aufnehmenden Einrichtungen.

Was ist die "Massenzustrom-Richtlinie"?

Die sogenannte Massenzustrom-Richtlinie gewährt Kriegsflüchtlingen in der EU vorübergehenden Schutz, ohne ein individuelles Asylverfahren und unabhängig vom Dublin-System. Sie wurde in den 1990er-Jahren infolge der Kriege im ehemaligen Jugoslawien geschaffen, um bei einem großen Zustrom von Geflüchteten einheitliche Mindeststandards in den EU-Mitgliedstaaten sicherzustellen und die Belastungen fair zu verteilen.

Die Richtlinie garantiert Vertriebenen unter anderem:

  • eine Arbeitserlaubnis,
  • Zugang zu Sozialleistungen und medizinischer Versorgung sowie
  • Bildung für minderjährige Geflüchtete.

Am 3. März 2022 beschlossen die EU-Mitgliedstaaten erstmals, diese Richtlinie zum Schutz von Flüchtlingen aus der Ukraine zu aktivieren. Im Juni 2025 verlängerte der Rat der Europäischen Union den Schutz für ukrainische Staatsangehörige bis Anfang März 2027.

Riesiger Hilfsbedarf für die Ukraine

Die Finanzierung ist seit langem eine Herausforderung. 

Um den Millionen Menschen in der Ukraine und in den Nachbarländern die Notfallversorgung und Schutz, sowie Unterkünfte und Bargeldhilfen zur Verfügung stellen zu können, benötigt der UNHCR 2026 rund 614 Millionen US-Dollar - davon werden 470 Millionen US-Dollar für die Hife innerhalb der Ukraine benötigt und rund 144 Millionen  für die Hilfe in den Nachbarländern.

Dank der großzügigen Unterstützung unserer Spender*innen konnte die UNO-Flüchtlingshilfe seit 2022 die Hilfe für die Menschen in der Ukraine und den Nachbarländern mit knapp 56,9 Millionen Euro unterstützen. (Stand: Okt 2025)

Häufige Fragen zum Krieg und der UNHCR-Hilfe in der Ukraine

Wie kam es zum Krieg gegen die Ukraine?

Tödlicher Konflikt mitten in Europa

Der Konflikt mit Russland begann bereits im Frühjahr 2014. Seitdem schwelt im Osten der Ukraine ein nicht endender Kampf, in dem bereits tausende Zivilisten getötet und verletzt wurden.

Für die Menschen in der Ostukraine gehörten seit Jahren die Angst vor Beschuss, gewaltsamen Zusammenstößen oder die Gefahr durch die vielen Landminen und Blindgänger zum Alltag. Die Versorgung der Bevölkerung, vor allem der älteren Menschen, Kranken und Behinderten, war extrem schwierig.

Im Verlauf der letzten Jahre bemühten sich zwar die beteiligten Akteure und Dritte mehrfach um die Umsetzung eines Waffenstillstandes. So einigte man sich bereits Anfang 2015 mit der Annahme des Minsker Abkommens auf einen teilweisen Waffenstillstand entlang der rund 450 Kilometer langen "Kontaktlinie", die das Gebiet in unter und außerhalb der Kontrolle der ukrainischen Regierung unterteilt. Doch dieser hielt - ebenso wie alle seitdem ausgehandelten Feuerpausen - nicht.

Was umfasst die Ukraine-Soforthilfe?

Grundlegende Hilfsgüter wurden in den Nachbarländern vorpositioniert und werden an die Neuankömmlinge verteilt. Dazu gehören Wärmedecken und andere dringend benötigte Gegenstände, da flüchtende Familien oftmals ihr gesamtes Hab und Gut zurücklassen müssen. Ein weiterer Bestandteil ist die Rechtsberatung sowie Bargeldhilfe, damit insbesondere die am stärksten gefährdeten Personen ihre Grundbedürfnisse decken können.

Wie werden Flüchtlinge aus der Ukraine geschützt?

Der UNHCR unterstützt die Behörden bei der Registrierung von Neuankömmlingen. Das erleichtert u.a. die Identifizierung der am stärksten gefährdeten Personen und Personen mit besonderen Bedürfnissen wie unbegleitete Kinder, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und andere Personen, die von einer Vertreibung besonders bedroht sind.

Auch in der Ukraine unterstützt UNHCR vertriebene Menschen, mit Hilfsgütern, Material zur Reparatur von Gebäuden und finanzieller Unterstützung.

Was sind die Blue Dots?

Um bei der gleichzeitigen Flucht von vielen Menschen, besonders gefährdete Personen, wie Menschen mit Behinderungen, Kinder, Ältere oder Kranke, Menschen, die möglicherweise Opfer von Menschenhandel geworden sind, Überlebende von Gewalt und Flüchtlinge aus der LGBTQI+-Szene besonders zu unterstützen und zu helfen, haben UNHCR und UNICEF gemeinsam die sogenannten Blue Dots eingerichtet.

Blue Dots sind sichere Orte und Räume, in denen besonders gefährdete Flüchtlinge Informationen, Unterstützung und Gesundheitsversorgung, Bildung, psychosoziale Unterstützung und vieles mehr erhalten. Zu erkennen sind sie an dem Symbol eines blauen Punktes.

Mehr Informationen zu den Blue Dots, wo sie sich befinden und welche konkrete Hilfe vor Ort angeboten wird, finden Sie hier: https://bluedothub.org/ 

Wie wird die Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine koordiniert?

Der UNHCR hat eine Koordinierungsrolle. Das heißt, dass der UNHCR gemäß seinem Mandat einen regionalen Refugee Response Plan (RRP) entwickelt. Bei der Ausführung sind verschiedene Partner beteiligt.

Der UNHCR unterstützt gleichzeitig die Behörden in den Aufnahmeländern. Dazu wurden zusätzliche Mitarbeiter*innen u.a. nach Moldawien, Polen und Rumänien entsendet.

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