Brasilien als Zufluchtsort in Lateinamerika
Stand: Februar 2026
Brasilien nimmt in Lateinamerika eine führende Rolle im internationalen Flüchtlingsschutz ein.
Das Land verfolgt eine Politik der offenen Türen und gewährt Flüchtlingen sowie anderen Schutzsuchenden Zugang zu grundlegenden Rechten und öffentlichen Dienstleistungen wie Gesundheitsversorgung, Bildung, sozialer Sicherung und Arbeit. Grundlage dafür ist ein fortschrittlicher rechtlicher Rahmen, der über internationale Mindeststandards hinausgeht.
Fluchtursachen, Aufnahme und Herausforderungen
Ein Großteil der Schutzsuchenden in Brasilien stammt aus Venezuela und flieht vor politischer Instabilität, Gewalt, Verfolgung und existenzieller Not. Viele kommen mittellos an und benötigen zunächst dringend Schutz, Unterkünfte, Lebensmittel und medizinische Versorgung.
Besonders die Grenzregionen im Norden des Landes sind stark belastet. Trotz des vergleichsweise günstigen rechtlichen Umfelds stehen viele Geflüchtete vor erheblichen Herausforderungen, etwa beim Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Wohnraum, Bildung und sozialen Diensten.
Frauen, Mädchen und besonders schutzbedürftige Gruppen sind zudem erhöhten Risiken wie Ausbeutung und geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt.
Hilfe am Limit
Die humanitäre Hilfe steckt in einer schweren Finanzierungskrise.
Weltweit verlieren Flüchtlinge den Zugang zu lebenswichtiger Hilfe – weil das Geld fehlt.
Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!
Wie hilft die UNO-Flüchtlingshilfe?
Die UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt die Nothilfe-Maßnahmen des UNHCR für venezolanische Flüchtlinge und fördert inbesondere:
- die Schutzmaßnahmen,
- der Zugang zur Gesundheitsversorgung
- die Inklusion der Venezolaner*innen in die nationalen Systeme
- die Vereitlung von Hilfsgütern von Wasserkanistern, Solarlampen, Hygieneartikeln
- die Bereitstellung von Unterkünften