Flüchtlinge im Sonnenuntergang
© UNHCR/Mark Henley

Fluchtrouten

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Auf der Suche nach Schutz und Sicherheit

Die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Konflikten und Verfolgung fliehen, war noch nie so hoch wie heute. Über 114 Millionen Menschen haben bis September 2023 ihr Zuhause auf der Suche nach Schutz und Sicherheit verlassen müssen. Die meisten von ihnen, mehr als 62 Millionen, sind innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht. Mehr als 36 Millionen Menschen leben als Flüchtlinge in anderen Ländern, die Mehrheit in einem Nachbarland.

Wo viele Menschen in Krisen- und Kriegsgebieten zur Flucht gezwungen sind, entwickeln sich feste Fluchtrouten: Wege, die von besonders vielen Vertriebenen auf der Suche nach Schutz genutzt werden. Legale und sichere Fluchtrouten gibt es kaum. Für Millionen Flüchtlinge ist der lebensgefährliche Weg in ein anders Land aber oft der letzte Ausweg zu einem Leben in Frieden und Sicherheit.

Fluchtrouten im Fokus

Hoffnung auf eine bessere Zukunft

Seit Jahren machen sich viele Tausende Flüchtlinge und Migrant*innen unter unmenschlichen Bedingungen auf den Weg vom Nahen Osten über den Balkan nach Europa, mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Insbesondere die miserablen Umstände in und um die Flüchtlingslager in Griechenland, veranlassen viele Flüchtlinge dazu, sich weiter auf den Weg über den Balkan nach Zentraleuropa zu machen – immer in der Hoffnung, dort Aussichten auf eine bessere Zukunft zu haben.

Mehr über die Balkanroute

Leben riskieren

Die Zahl der Flüchtlinge und Migrant*innen, die über die drei Mittelmeerrouten an den EU-Außengrenzen ankommen, ist seit 2016 deutlich gesunken, steigt aber seit 2020 wieder langsam an. Denn noch immer versuchen Flüchtlinge und Migrant*innen, die östliche Mittelmeerroute von der Türkei nach Griechenland oder von der afrikanischen Küste nach Italien oder Spanien zu gelangen.
Die Aussichtslosigkeit und Verzweiflung zwingt die Geflüchteten dazu, sich in die Hände von skupellosen Schlepperbanden zu begeben, die sie auf seeuntauglichen Booten Richtung Europa schicken.

Mehr zur Mittelmeerroute

Fluchtroute Sahelzone

In der Sahelzone, die seit langer Zeit von politischer Instabilität und gewaltsamen Konflikten geprägt ist, verlassen tausende Menschen ihr Zuhause. Viele riskieren ihr Leben auf dem Weg durch Wüstenregionen.
Auf der Suche nach Sicherheit müssen viele Menschen auch mehrmals fliehen und sind dringend auf Hilfe angewiesen. Die wenigsten afrikanischen Flüchtlinge kommen nach Europa.

Mehr zur Sahelzone

Hoffnung auf eine bessere Zukunft

Seit Jahren machen sich viele Tausende Flüchtlinge und Migrant*innen unter unmenschlichen Bedingungen auf den Weg vom Nahen Osten über den Balkan nach Europa, mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Insbesondere die miserablen Umstände in und um die Flüchtlingslager in Griechenland, veranlassen viele Flüchtlinge dazu, sich weiter auf den Weg über den Balkan nach Zentraleuropa zu machen – immer in der Hoffnung, dort Aussichten auf eine bessere Zukunft zu haben.

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Leben riskieren

Die Zahl der Flüchtlinge und Migrant*innen, die über die drei Mittelmeerrouten an den EU-Außengrenzen ankommen, ist seit 2016 deutlich gesunken, steigt aber seit 2020 wieder langsam an. Denn noch immer versuchen Flüchtlinge und Migrant*innen, die östliche Mittelmeerroute von der Türkei nach Griechenland oder von der afrikanischen Küste nach Italien oder Spanien zu gelangen.
Die Aussichtslosigkeit und Verzweiflung zwingt die Geflüchteten dazu, sich in die Hände von skupellosen Schlepperbanden zu begeben, die sie auf seeuntauglichen Booten Richtung Europa schicken.

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Fluchtroute Sahelzone

In der Sahelzone, die seit langer Zeit von politischer Instabilität und gewaltsamen Konflikten geprägt ist, verlassen tausende Menschen ihr Zuhause. Viele riskieren ihr Leben auf dem Weg durch Wüstenregionen.
Auf der Suche nach Sicherheit müssen viele Menschen auch mehrmals fliehen und sind dringend auf Hilfe angewiesen. Die wenigsten afrikanischen Flüchtlinge kommen nach Europa.

Mehr zur Sahelzone

Gefahren auf der Flucht

Menschen auf der Flucht sind vielen Bedrohungen ausgesetzt. Oft sitzen sie an einem Ort fest oder werden gegen ihren Willen dort festgehalten. Mal müssen sie in großen Flüchtlingscamps ausharren, mal in kleineren provisorischen Unterkünften, etwa an geschlossenen Landesgrenzen. Häufig leben sie in prekären Verhältnissen und müssen gewaltsame Übergriffe befürchten.

Aber auch auf den Fluchtrouten selbst sind die Menschen auf der mühsamen Suche nach Schutz mit Risiken konfrontiert. Dazu gehören bewaffnete Konflikte, extreme Armut und ein mangelnder Zugang zu Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung. Vor allem Frauen und Mädchen sind von geschlechtsspezifischer Gewalt bedroht. Die meisten Flüchtlinge suchen Schutz und Sicherheit in angrenzenden Nachbarländern. In vielen Fällen ist die Lage dort allerdings ebenfalls angespannt, sodass die Menschen erneut ihre Aufnahmegemeinschaft verlassen müssen. Diejenigen, die Schutz in weiter entfernten Ländern suchen müssen, sind auf dem Weg immer wieder auf illegale Schlepperbanden angewiesen.

Was macht der UNHCR an den verschiedenen Fluchtrouten?

Der UNHCR

  • unterstützt die Vertriebenen vor Ort auf ihrer Suche nach Schutz und Sicherheit.
  • verteilt in Notfallsituationen lebensrettende Hilfsgüter.
  • stellt medizinische Versorgung von Flüchtlingen und Vertriebenen bereit.
  • hilft bei der Integration in lokale Gemeinden und unterstützt diese bei der Aufnahme von Geflüchteten.
  • fordert Regierungen dazu auf, sichere und legale Fluchtwege zu ermöglichen.
Ihre Spende macht den Unterschied
Siluetten von Gruppe in Reihe, Fluchtrouten  RF221287_Sunday_-Henley26.jpg