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Bessere Zukunftsperspektiven durch Hochschulstudium

Weltweit haben rund 40 Prozent der jungen Menschen Zugang zu höherer Bildung, der Anteil unter Geflüchteten lag 2021 jedoch nur bei 6 Prozent. Damit geht das Potential einer ganzen Flüchtlingsgeneration verloren.

Dies hat gravierende Folgen, denn für Flüchtlinge stellt Hochschulbildung nicht nur die Basis für eine individuelle Entwicklung zu Führungskräften, Denkern und Machern dar.

Ein Hochschulabschluss ist auch der Schlüssel zum Arbeitsmarkt und einer wirtschaftlichen Selbstversorgung. Zugleich hilft Hochschulbildung dabei, nach dem Trauma der Vertreibung ein Gefühl von Sinn und Würde zurückzugewinnen und befähigt die Geflüchteten, sich nach ihrer Rückkehr in die Heimat beim Wiederaufbau ihres Landes zu engagieren oder für eine bessere Zukunft ihrer Aufnahmegemeinschaften beizutragen.

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30 Jahre DAFI

30 Jahre DAFI: Stipendienprogramm für besonders begabte Flüchtlinge

Seit 30 Jahren gibt es die "Deutsche Akademische Flüchtlingsinitiative Albert Einstein", kurz DAFI genannt. Sie wurde 1992 von der deutschen Bundesregierung ins Leben gerufen, um besonders begabten Flüchtlingen ein Studium zu ermöglichen.

Der UNHCR sorgt seitdem für die Umsetzung dieses Programms.

Auf der Liste der Absolvent*innen stehen vor allem Ärzt*innen, Lehrer*innen und Ingenieur*innen, die dann in ihren Berufen einen wichtigen Dienst für andere Flüchtlinge leisten können. Freiwilligenarbeit ist integraler Bestandteil des Programms. DAFI-Stipendiaten organisieren etwa „health screenings“ oder unterrichten andere Geflüchtete.

Seit Bestehen des Flüchtlingsstipendienprogramm (DAFI) des UNHCR konnten schon mehr als 22.500 junge geflüchtete Frauen und Männer in 55 Ländern bei ihrem Studium unterstützt werden. Vor allem Frauen profitieren vom Programm, können sie mit einem Hochschulabschluss später bis zu dreimal so viel verdienen als ohne.

Aiming Higher: Mehr Flüchtlinge an die Hochschulen

Gemeinsam mit dem UNHCR haben wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Anteil von Flüchtlingen, die Zugang zur Hochschule erhalten, bis zum Jahr 2030 weltweit auf 15 Prozent zu erhöhen. Seit 2019 konnte der Anteil bereits von 3 auf 6 Prozent erhöht werden, was die Wirksamkeit der DAFI-Stipendien belegt.

Wenn man bedenkt, dass weltweit mehr als ein Drittel aller jungen Menschen im Hochschulalter ein Studium beginnen, liegt jedoch noch ein langer Weg vor uns. 

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens von DAFI verstärkt der UNHCR seine Bemühungen. Insbesondere begabte Frauen sollen zukünftig von dem Stipendienprogramm profitieren und möglichst die Hälfte aller Stipendiat*innen ausmachen. 

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Lernen Sie einige der DAFI-Stipendiat*innen kennen:   

Unsere Class of 2025

Chelia musste aus dem Südsudan fliehen und ist heute DAFI-Stipendiatin. Sie studiert Katastrophen- und Konfliktmanagement sowie Humanitäre Hilfe an der Masinde Muliro University in Kenia.

Als ich die Zusage für das Stipendium bekam, war ich sehr glücklich, weil ich mir endlich einen Traum erfüllen konnte. Ich habe immer davon geträumt, die Universität besuchen zu können, aber ich hatte nie genug Geld. Das Stipendium ist ein Segen. Es bringt mich über das hinaus, was ich mir bislang vorstellen konnte. Ich weiß, dass ich mein Bestes geben werde. Es gibt viele Herausforderungen, aber ich lasse sie nicht zu Hindernissen werden.“

 

Ein DAFI-Stipendium wirkt ein Leben lang

  • Asma ist 24 und floh mit der Familie aus dem Jemen nach Ägypten. Studieren war ausgeschlossen, weil sich die Eltern die hohen Studiengebühren nicht leisten konnten. Dann erhielt Asma ein DAFI-Stipendium und konnte mittlerweile ihren Bachelor in Business Administration erfolgreich abschließen.  “In der Universität unterstütze ich meine Freunde und Mitstudierenden. Das Stipendium hat mir geholfen, ein Teamplayer zu werden.“
    © UNHCR/A.Tardy

    Asma ist 24 und floh mit der Familie aus dem Jemen nach Ägypten. Studieren war ausgeschlossen, weil sich die Eltern die hohen Studiengebühren nicht leisten konnten. Dann erhielt Asma ein DAFI-Stipendium und konnte mittlerweile ihren Bachelor in Business Administration erfolgreich abschließen.

    “In der Universität unterstütze ich meine Freunde und Mitstudierenden. Das Stipendium hat mir geholfen, ein Teamplayer zu werden.“

     

  • Bahati, Flüchtlingsfrau aus Ruande, kann dank des DAFI-Stipendiums in Kenia einen Abschluss in Krankenpflege machen. Weil Bahati weiß, was es heißt, in einem anderen Land anzukommen und sich mit nichts durchzuschlagen, engagiert sich die 25-Jährige heute als freiwillige Helferin, um Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Älteren oder Behinderten zu helfen.
„Ich versuche in der Gemeinschaft etwas zu bewirken und etwas Positives beizutragen.“
    © UNHCR/G.Welters

    Bahati, Flüchtlingsfrau aus Ruande, kann dank des DAFI-Stipendiums in Kenia einen Abschluss in Krankenpflege machen. Weil Bahati weiß, was es heißt, in einem anderen Land anzukommen und sich mit nichts durchzuschlagen, engagiert sich die 25-Jährige heute als freiwillige Helferin, um Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Älteren oder Behinderten zu helfen.

    „Ich versuche in der Gemeinschaft etwas zu bewirken und etwas Positives beizutragen.“

     

  • Cairo ist ein erfolgreicher DAFI-Absolvent. Heute bildet Cairo Lehrer in Ruanda aus.
    © UNHCR/A.Tardy

    Cairo ist ein erfolgreicher DAFI-Absolvent. Heute bildet Cairo Lehrer in Ruanda aus.

  • Faïda Alida ist 24 Jahre alt und studiert Wirtschaft an der Universität von N´Djamena, Tschad.
“Ich will eine unabhängige Frau sein und andere Mädchen inspirieren.”
    © UNHCR/A.Tardy

    Faïda Alida ist 24 Jahre alt und studiert Wirtschaft an der Universität von N´Djamena, Tschad.

    “Ich will eine unabhängige Frau sein und andere Mädchen inspirieren.”

     

  • Die ehemalige DAFI-Stipendiatin Yvonne musste als Kind ihre Heimat Ruanda verlassen. Heute arbeitet sie als Managerin einer Baufirma im Senegal.
    © UNHCR/A.Tardy

    Die ehemalige DAFI-Stipendiatin Yvonne musste als Kind ihre Heimat Ruanda verlassen. Heute arbeitet sie als Managerin einer Baufirma im Senegal.

  • Baraa, Rahaf, Sareya, Ammar und Wissam (von links nach rechts) haben ganz unterschiedliche Lebensgeschichten. Was sie vereint ist die Flucht aus Syrien und dass sie als DAFI-Stipendiaten im Libanon eine neue Chance für die Zukunft haben.
    © UNHCR/A.Tardy

    Baraa, Rahaf, Sareya, Ammar und Wissam (von links nach rechts) haben ganz unterschiedliche Lebensgeschichten. Was sie vereint ist die Flucht aus Syrien und dass sie als DAFI-Stipendiaten im Libanon eine neue Chance für die Zukunft haben.

  • Walaa kommt aus Syrien. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Das DAFI-Stipendienprogramm ermöglicht ihr im Exil im Libanon Arabische Literatur zu studieren.
    © UNHCR/A.Tardy

    Walaa kommt aus Syrien. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Das DAFI-Stipendienprogramm ermöglicht ihr im Exil im Libanon Arabische Literatur zu studieren.

  • Die Burunder Dieudonné, Evariste, André, Florenz, Cyriaque, Christian und Jean-Claude (von links nach rechts) sind DAFI-Stipendiaten aus dem Flüchtlingslager Mahama in Ruanda.
    © UNHCR/A.Tardy

    Die Burunder Dieudonné, Evariste, André, Florenz, Cyriaque, Christian und Jean-Claude (von links nach rechts) sind DAFI-Stipendiaten aus dem Flüchtlingslager Mahama in Ruanda.

Das DAFI-Stipendienprogramm auf einen Blick

Was ist das DAFI-Stipendienprogramm?

Das Flüchtlingsstipendienprogramm (DAFI) des UNHCR unterstützt Flüchtlingsstudenten auf der ganzen Welt durch Vollstipendien für ein Grundstudium im Asylland. Die Stipendien bauen die akademischen Leistungen für junge Geflüchtete aus. Sie werden mit zusätzlichen Angeboten wie Monitoring, akademischen Vorbereitungs- und Sprachkursen sowie Networking-Möglichkeiten unterstützt.

Das Stipendium finanziert Studiengebühren und mit dem Studium verbundene Aufwendungen wie Lebenshaltungskosten, gesundheitliche Bedarfe, Fahrtkosten, Kleidung und Bücher.

Das Programm unterstützt ausschließlich die Immatrikulation an national akkreditierten Hochschulen und ermöglicht, einen Bachelor-Abschluss zu absolvieren.

Hier finden Sie den aktuellen DAFI-Bericht "Now is the time" des UNHCR

DAFI-Bericht 2021
 

 

Was sind die wichtigsten Ziele?

Ziel ist es, die Eigenständigkeit von Flüchtlingen durch den Erwerb akademischer Qualifikationen zu fördern und jene Kenntnisse und Fähigkeiten zu entwickeln, die die Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt bzw. die Freiberuflichkeit verbessern.

Studierende werden befähigt, während der Flucht und bei der Rückkehr eine Führungsrolle in den Aufnahmegemeinschaften einzubringen.

Das Programm fördert lebenslanges Lernen und schafft Flüchtlingskindern und -jugendlichen Vorbilder, die die positiven Auswirkungen von Bildung auf Einzelpersonen, Gemeinschaften und Gesellschaften aufzeigen.

Mithilfe der Kampagne „Aiming Higher“ soll der Anteil an Flüchtlingen, die Zugang zur Hochschule erhalten, bis 2030 weltweit auf 15 Prozent erhöht werden. Dafür sollen bis Ende 2023 1.800 zusätzliche begabte junge Menschen ein Stipendium erhalten.

Der Anteil weiblicher studierender Flüchtlinge soll dabei kontinuierlich von 40 % auf 50 % erhöht werden.

Wer kann sich bewerben?

Potenzielle Stipendiaten wenden sich an das lokale UNHCR-Büro, um Informationen zu Bewerbungsfristen und Auswahlverfahren zu erhalten. In den meisten Ländern müssen die Bewerber nachweisen, dass sie die Sekundarstufe abgeschlossen haben und eine Hochschulausbildung in der Unterrichtssprache absolvieren können. Jede Bewerbung wird sorgfältig geprüft und der Fortschritt der Schüler begleitet.
Zu den Kriterien für die Auswahl neuer Studierenden gehören ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis sowie die Berücksichtigung besonderer Herausforderungen, wie beispielsweise eine junge Mutterschaft oder das Vorhandensein eines Handicaps.

Das Stipendium wird jeweils dem Mitglied einer Familie gewährt, da das Programm sicherstellen soll, dass die Vorteile des Hochschulprogramms so vielen Flüchtlingsfamilien wie möglich zugänglich sind. Ausnahmen können gemacht werden, wenn eine weibliche Bewerberin durch diese Regel benachteiligt würde und das Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern anderweitig nicht erreicht werden kann.
Aufgrund der begrenzten Mittel können nur wenige Studierende ausgewählt werden, obwohl viele Jugendliche für diese Stipendien infrage kommen.

 

Wie hoch ist ein DAFI-Stipendium?

Das UNHCR-Flüchtlingsstipendium ist eines der kostengünstigsten Stipendienprogramme speziell für Flüchtlinge. Die durchschnittlichen jährlichen Studiengebühren an einer öffentlichen Universität betragen beispielsweise in den USA 8.178 Euro, während es in einer private Einrichtung schon 29.624 Euro pro Jahr kostet.

Im Vergleich dazu wird ein UNHCR-Flüchtlingsstipendium mit durchschnittlich 3.460 Euro pro Jahr unterstützt - einschließlich eines Zuschusses, um sicherzustellen, dass Flüchtlingsstudierende Unterkunft, Verpflegung sowie eine Reihe von Unterstützungsdiensten erhalten.

 

Woher kommen die Studierenden? Wo und was studieren sie?

Ein Großteil der über 8.300 Stipendien ging 2021 an Flüchtlinge aus Syrien (21%), Afghanistan (17%) und dem Südsudan (15%). Studierende am Horn von Afrika und der Region DRKongo und Ruanda machen 36% aus.

Im Jahr 2021 studierten 43 Prozent der DAFI-Studierenden in Äthiopien, gefolgt von der Türkei, Kenia, Pakistan und dem Iran. Alle fünf Länder haben viele Flüchtlinge aufgenommen.

Studierende, die im Hochschulprogramm des UNHCR eingeschrieben sind, können ihre Studienrichtung für bis zu vier Jahre frei wählen.

Wie in den vergangenen Jahren lag auch 2021 Medizin und Gesundheitswesen an erster Stelle, gefolgt von Handels- und Wirtschaftswissenschaften, Sozial- und Verhaltenswissenschaften, der Ingenieurwissenschaft sowie Mathematik und Informationstechnologie.

Wie ist das Programm finanziert?

Die Finanzierung erfolgt durch Regierungen wie dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland, Partnerorganisationen sowie durch Spenden aus der Wirtschaft und von philanthropisch engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

Das aktuell benötigte Budget während des Kampagnenzeitraums 2021 – 2023 beträgt 63,3 Millionen Euro. Die privaten und staatlichen Finanzierungsbeiträge für diesen Zeitraum belaufen sich derzeit auf 43,9 Millionen Euro (Stand August 2021).

Bis Ende 2023 müssen weitere 19.4 Millionen Euro gesammelt werden, um zusätzlich 1.800 Studierende für 4 Studienjahre zu unterstützen.

Die Spender*innen der UNO-Flüchtlingshilfe haben die Kampagne seit 2021 mit über 4,8 Millionen Euro unterstützt (Stand 30.09.2022).

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Wie misst sich der Erfolg des Programms?

Der Erfolg des UNHCR-Flüchtlingsstipendiums wird grundsätzlich an der Zahl der Absolventen und der Abbruchrate gemessen.

Aufgrund der Tatsache, dass das Recht auf Arbeit in vielen Aufnahmeländern für Flüchtlinge stark eingeschränkt ist, wird das Programm zusätzlich gemessen an:

  • Engagement der Stipendiat*innen in der Freiwilligen- und Entwicklungsarbeit in der Gemeinde
  • Kontaktaufnahme mit jüngeren Stipendiaten
  • Innehaben von Führungspositionen in der Gemeinde
  • weiteren Bildungsmaßnahmen über den Bachelor hinaus
     

Wo der Zugang zum Arbeitsmarkt möglich ist, ist auch der Übergang ins Erwerbsleben ein Erfolgsindikator.

Das Flüchtlingsstipendienprogramm hat seit seinem Beginn im Jahr 1992 über 22.500 Flüchtlingsstudenten in über 55 Ländern gefördert. Die Abbruchrate liegt derzeit bei nur zwei Prozent.

 

Gelingt nach Abschluss der Übergang ins Berufsleben?

Der Übergang ins Erwerbsleben bleibt eine große Herausforderung für geflüchtete Hochschulabsolventen, die häufig mit eingeschränktem Zugang zu formellen Beschäftigungsverhältnissen konfrontiert sind bzw. in Ländern mit hoher Jugendarbeitslosigkeit leben.

Das Flüchtlingsstipendienprogramm des UNHCR zielt darauf ab, die Vorbereitung und Beschäftigungsfähigkeit von Studierenden zu verbessern, um nach ihrem Abschluss in den Arbeitsmarkt eintreten zu können. Dazu gehören Berufsvorbereitungstrainings, Qualifizierungsmaßnahmen, Praktika, Mentoring sowie Freiwilligen- und Networking-Angebote.

Von den über 22.500 jungen Flüchtlingsfrauen und -männern, die über das UNHCR-Flüchtlingsstipendienprogramm ein Grundstudium aufgenommen haben, hat die Mehrheit ihre Hochschulbildung und -ausbildung genutzt, um einen Beitrag für die Aufnahmeländer bzw., nach ihrer Rückkehr, ihre Heimatländer zu leisten.

 

Warum ist Albert Einstein Namensgeber?

Jeder kennt sein Gesicht. Er gilt als einer der bedeutendsten Physiker der Vergangenheit. Seine Relativitätstheorie machte ihn weltberühmt. Doch wer weiß, dass Albert Einstein ein Flüchtling war? Und Namensgeber einer erfolgreichen Flüchtlingsinitiative?

Albert Einstein gilt als genialer Forscher. Doch er setzte seine Bekanntheit auch für Menschenrechte und Frieden ein. Unter Hitler wurden seine Bücher verbrannt. Denn Albert Einstein war Jude. Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten flüchtete er aus Deutschland und lebte bis zu seinem Tode im Exil in Amerika.

Sein Schicksal machte ihn zum Namensgeber einer Initiative, die die deutsche Bundesregierung 1992 ins Leben rief: die Deutsche Akademische Flüchtlingsinitiative Albert Einstein – heute kurz DAFI genannt.

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