Zahlen & Fakten

UNHCR finanziert sich fast ausschließlich über freiwillige Beiträge, 87 Prozent davon von Regierungen und der Europäischen Union.

 

Menschen

fliehen im Durchschnitt
pro Tag

 

Mitarbeiter

sind bei UNHCR
beschäftigt

 

Länder

in denen UNHCR
aktiv ist

Hauptaufnahmeländer:

Die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Konflikten und Verfolgung fliehen, war noch nie so hoch wie heute. Ende 2016 waren 65,6 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Im Vergleich dazu waren es ein Jahr zuvor 65,3 Millionen Menschen, vor zehn Jahren 37,5 Millionen Menschen. Im vergangenen Jahr hat sich der Anstieg von Flucht und Vertreibung demnach verlangsamt. In jedem der letzten fünf Jahre stieg die globale Gesamtzahl jeweils in Millionenhöhe.

65,6 Millionen Menschen waren 2016 weltweit auf der Flucht!

„Egal welchen Maßstab man nimmt, diese Zahl ist nicht zu akzeptieren. Wir müssen zusammen sicherstellen, dass die Flüchtlinge, Binnenvertriebenen und Asylsuchenden weltweit angemessen geschützt und versorgt werden.“
UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi

Viele Flüchtlinge und Binnenvertriebene konnten ihre Lebenssituation durch Rückkehr und Resettlement verbessern.

 

Flüchtlinge

konnten in ihr Heimatland zurückkehren

 

Binnenvertriebene

konnten in ihre jeweiligen Heimatregionen zurückkehren

 

Flüchtlinge

zur Aufnahme durch Resettlement

Die Zukunft einer ganzen Generation ist in Gefahr.

Ausgewählte Fakten:

Ende 2016 waren
65,6 Millionen Menschen
auf der Flucht.

Dies ist die höchste
Zahl, die jemals von
UNHCR verzeichnet
wurde.

Im Schnitt wird alle
drei Sekunden

jemand auf der Welt
zur Flucht gezwungen.

Einer von 113 Menschen
weltweit ist
von Flucht und
Vertreibung betroffen.

50 Prozent der
Flüchtlinge weltweit
sind Kinder.

2016 stellten 75.000
unbegleitete Flüchtlingskinder
Asylanträge.

2016 konnten rund
eine halbe Million
Flüchtlinge
in ihre
Heimat zurückkehren.

9 von 10 Flüchtlingen
(84%) leben in
Entwicklungsländern.

Die meisten Flüchtlinge in armen Ländern

84 Prozent der Flüchtlinge weltweit lebten Ende 2016 in Staaten mit niedrigen oder mittleren Einkommen. Einer von drei Flüchtlingen (insgesamt 4,9 Millionen) wurde von den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt aufgenommen. Dies liegt zum einen an der geographischen Nähe vieler armer Staaten zu Konfliktregionen. Zum anderen fehlt es international an einem Konsens, wenn es um das Thema Aufnahme von Flüchtlingen geht.

Staaten und Gemeinden, die Flüchtlinge und andere aus ihrer eigentlichen Heimatregion geflohene Menschen unterstützen, brauchen darum eine robuste finanzielle Ausstattung und Hilfe. Deren Fehlen kann Instabilität herbeiführen und hat Konsequenzen für lebenssichernde humanitäre Hilfe oder löst Weiterwanderung aus.

Die sechs größten Herkunftsländer von Flüchtlingen

  • Afghanistan - 2,5 Millionen
  • Südsudan - 1,4 Millionen
  • Somalia - 1,1 Millionen
  • Sudan - 650.600
  • Demokratische Republik Kongo - 537.500

Die sechs größten Aufnahmeländer von Flüchtlingen

  • Pakistan - 1,4 Millionen
  • Libanon - 1 Million
  • Iran - 979.400
  • Uganda - 940.800
  • Äthiopien - 791.600

Länder mit den meisten Binnenvertriebenen

  • Syrien - 6,3 Millionen
  • Irak - 3,6 Millionen
  • Demokratische Republik Kongo - 2,2 Millionen
  • Sudan - 2,2 Millionen
  • Nigeria - 2,2 Millionen
  • Jemen - 2 Millionen
  • Südsudan - 1,9 Millionen
  • Ukraine - 1,8 Millionen
  • Afghanistan - 1,8
  • Somalia - 1,6