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8. März Weltfrauentag: Geflüchtete Frauen stärken – Schutz und Chancen weltweit

Zum Internationalen Weltfrauentag (8.3.) macht die UNO-Flüchtlingshilfe auf die Situation von geflüchteten Frauen und Mädchen aufmerksam. Weltweit sind Millionen von ihnen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Verfolgung. Sie sind häufig besonderen Risiken ausgesetzt – etwa sexualisierter Gewalt, Ausbeutung oder fehlendem Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung.

 

Die Hälfte der über 117 Millionen Menschen auf der Flucht sind Frauen und Mädchen. © UNHCR/Andrew McConnell

„Geflüchtete Frauen zeigen jeden Tag eine enorme Stärke. Sie sorgen für ihre Familien, organisieren den Alltag im Exil und kämpfen für eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder – oft unter schwierigsten Bedingungen“, sagt Ricarda Brandts, Vorstandsvorsitzende der UNO-Flüchtlingshilfe. „Gerade zum Weltfrauentag dürfen wir nicht vergessen: Frauen auf der Flucht brauchen besonderen Schutz, Zugang zu Bildung und echte Perspektiven. Sie zu stärken heißt, ganze Gemeinschaften zu stärken.“

Die UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt gemeinsam mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen weltweit Projekte, die gezielt Frauen und Mädchen fördern. Dazu gehören sichere Schutzräume, Programme gegen geschlechtsspezifische Gewalt, Bildungsangebote sowie Initiativen zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit und die Einbindung in Entscheidungsprozesse. Angesichts der jüngsten Finanzierungsengpässe der weltweiten humanitären Hilfe steht diese Arbeit aktuell vor enormen Herausforderungen: So mussten im letzten Jahr 75 Prozent der Schutzangebote für rund 80.000 Frauen und Mädchen im Südsudan aufgrund fehlender Mittel eingestellt werden.

Zum Weltfrauentag ruft die UNO-Flüchtlingshilfe dazu auf, geflüchtete Frauen stärker in den Mittelpunkt internationaler Hilfsprogramme zu stellen und ihre Rechte konsequent zu schützen. Die Hälfte der über 117 Millionen Menschen auf der Flucht sind Frauen und Mädchen.

Weitere Informationen zum Engagement für geflüchtete Frauen und Mädchen finden Sie unter: www.uno-fluechtlingshilfe.de/hilfe-weltweit/fluechtlingsschutz/fluechtlingsfrauen

Pressestelle der UNO-Flüchtlingshilfe
Marius Tünte
Tel: 0228-90 90 86-47
marius.tuente@uno-fluechtlingshilfe.de