Syrien-Krieg: Nothilfe für syrische Flüchtlinge - UNO-Flüchtlingshilfe

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Humanitäre Katastrophe in Syrien

Syrien-Krieg: Nothilfe für syrische Flüchtlinge

Karte Krieg in Syrien

Der Bürgerkrieg in Syrien hat etwa die Hälfte der Bevölkerung zur Flucht gezwungen. Fast sieben Millionen Syrer sind im eigenen Land vertrieben. Über 4,8 Millionen syrische Flüchtlinge hat UNHCR bisher in den Nachbarländern Jordanien, Libanon, Irak, Türkei und Nordafrika registriert. Etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder. Viele mussten miterleben, wie Familienanghörige oder Freunde getötet wurden. Die meisten der Flüchtlinge sind nahezu mittellos und dringend auf Hilfe angewiesen.

Kinder sind schwer traumatisiert

Besonders Flüchtlingskinder leiden unter den Erlebnissen und sind traumatisiert. Die Regierungen der Aufnahmestaaten bemühen sich, die Kinder am Schulunterricht teilnehmen zu lassen.

Weitere Flüchtlinge erwartet

Zurzeit weiß niemand, wie lange diese Krise noch andauern wird. Doch täglich fliehen weiterhin tausende verzweifelte Syrer auf der Suche nach Schutz und Zuflucht.

UNHCR, seine Partner und die Nachbarländer verspüren einen immer größer werdenden Druck auf ihre Ressourcen.

Iman, Mohammad und fünf ihrer sechs Kinder leben seit einem Jahr im Bekaa Valley im Libanon. Die Familie floh aus Syrien und hat dabei ihre komplette Existenz verloren. Die Geschichte dieser Familie ist beispielhaft für Millionen syrische Flüchtlingsfamilien. 

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  • Yemen, 5, und ihre Mutter, Dayane, 24, im Libanon. Das kleine Mädchen stieß während eines Bombenangriffes auf ihr Haus in Yabroud, Syrien an den Küchenherd und ein Topf mit heißem Wasser fiel auf sie. UNHCR / A. McConnell
    Trauma und Verletzungen
    Yemen, 5, und ihre Mutter, Dayane, 24, im Libanon. Das kleine Mädchen stieß während eines Bombenangriffes auf ihr Haus in Yabroud, Syrien an den Küchenherd und ein Topf mit heißem Wasser fiel auf sie. UNHCR / A. McConnell
  • Syrische Flüchtlinge aus Kobane überqueren die Grenze zur Türkei . UNHCR / I. Prickett
    Kobane Exodus
    Syrische Flüchtlinge aus Kobane überqueren die Grenze zur Türkei . UNHCR / I. Prickett
  • Siedlung syrischer in einer alten Fabrik in Faida im Bekaa Valley in Libanon. UNHCR/ L. Addario
    Plastikplanen als neues Zuhause
    Siedlung syrischer in einer alten Fabrik in Faida im Bekaa Valley in Libanon. UNHCR/ L. Addario
  • Um Abdullah und ihre Tochter Maysaa, 13, packen einen Koffer. Die neunköpfige Familie fährt von ihrer Übergangswohnung in Barja im Libanon in einem Resettlement Programm nach Deutschland. UNHCR / Andrew McConnell
    Koffer packen für Deutschland
    Um Abdullah und ihre Tochter Maysaa, 13, packen einen Koffer. Die neunköpfige Familie fährt von ihrer Übergangswohnung in Barja im Libanon in einem Resettlement Programm nach Deutschland. UNHCR / Andrew McConnell
  • Syrische Zivilisten tragen einen verwundeten syrischen Mann über die jordanische Grenze. UNHCR / O.Laban-Mattei
    Flucht durch die Wüste
    Syrische Zivilisten tragen einen verwundeten syrischen Mann über die jordanische Grenze. UNHCR / O.Laban-Mattei
  • Nizal Hammid Jasim ist krank. Der 14jährige lebt mit seiner Familie in einer provisorischen Unterkunft außerhalb von Adana, Türkei. Er hat Fieber und ihm ist schlecht - doch Medikamente gibt es keine. UNHCR / I. Prickett
    Krank im Flüchtlingslager
    Nizal Hammid Jasim ist krank. Der 14jährige lebt mit seiner Familie in einer provisorischen Unterkunft außerhalb von Adana, Türkei. Er hat Fieber und ihm ist schlecht - doch Medikamente gibt es keine. UNHCR / I. Prickett
  • Ein Blick auf das Flüchtlingslager Za'atari in Jordanien. UNHCR / J. Kohler
    Flüchtlingslager Zaatari
    Ein Blick auf das Flüchtlingslager Za'atari in Jordanien. UNHCR / J. Kohler
  • Syrische Flüchtlinge erreichen um 4 Uhr morgens im Flüchtlingslager Za'atari und müssen sich mit Decken gegen die Kälte schützen. UNHCR / B. Sokol
    Der Winter kommt
    Syrische Flüchtlinge erreichen um 4 Uhr morgens im Flüchtlingslager Za'atari und müssen sich mit Decken gegen die Kälte schützen. UNHCR / B. Sokol
  • Syrische Flüchtlinge entfernen den Schnee von ihren Unterkünften im Bekaa Valley im Libanon. Der Schneesturm 'Zina' brachte im Januar 2015 Schnee und Kälte in die Region, in der hunderttausende Flüchtlinge mäßig wintertauglichen Unterkünften leben. UNHCR / A. McConnell
    Überleben im Winter
    Syrische Flüchtlinge entfernen den Schnee von ihren Unterkünften im Bekaa Valley im Libanon. Der Schneesturm 'Zina' brachte im Januar 2015 Schnee und Kälte in die Region, in der hunderttausende Flüchtlinge mäßig wintertauglichen Unterkünften leben. UNHCR / A. McConnell
  • Mohammed, 7, erlitt schwere Verbrennungen, als sein Haus in Homs vor zwei Jahren von einer Rakete getroffen wurde. UNHCR / A. McConnell
    Spuren des Krieges
    Mohammed, 7, erlitt schwere Verbrennungen, als sein Haus in Homs vor zwei Jahren von einer Rakete getroffen wurde. UNHCR / A. McConnell
  • Mohammad Ali ist schwer krank. Der 55jhrige kannnur mit Sauerstoffmaske überleben. Trotzdem gelnag ihm die Flucht aus Kobane in die Türkei. Jetzt ist er auf dem Weg weiter in den Irak. UNHCR/ D. Nahr
    Schwer krank auf der Flucht
    Mohammad Ali ist schwer krank. Der 55jhrige kannnur mit Sauerstoffmaske überleben. Trotzdem gelnag ihm die Flucht aus Kobane in die Türkei. Jetzt ist er auf dem Weg weiter in den Irak. UNHCR/ D. Nahr
  • Ein Flüchtlingsmädchen aus Kobane erreicht mit ihrem Vater in einem Bus den Grenzübergang Ibrahim Khalil Border im Irak. UNHCR / D. Nahr
    Flucht aus Kobane
    Ein Flüchtlingsmädchen aus Kobane erreicht mit ihrem Vater in einem Bus den Grenzübergang Ibrahim Khalil Border im Irak. UNHCR / D. Nahr
  • Syrische Flüchtlinge, die vor den Kämpfen in der syrischen Stadt Kobane geflohen sind, warten auf Busse, die sie in die Türkei bringen. UNHCR / I. Prickett
    Auf der Suche nach Sicherheit
    Syrische Flüchtlinge, die vor den Kämpfen in der syrischen Stadt Kobane geflohen sind, warten auf Busse, die sie in die Türkei bringen. UNHCR / I. Prickett
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Dies sind die Gesichter syrischer Flüchtlinge, die ihr Zuhause verlassen mussten, um dem Krieg zu entkommen. Sie dachten, ihr Exil würde ein paar Wochen, vielleicht Monate dauern. Aber jetzt tobt der Bürgerkrieg schon Jahre.

Sie flohen mit Bussen, in Autos oder auf dem Motorrad. Sie liefen durch Wüsten, durchquerten Flüsse oder kletterten über Berge, um der Verfolgung und dem Tod in Syrien zu entkommen. Sie ließen sich in ad hoc gebauten Siedlungen im Libanon nieder, leben in organisierten Flüchtlingslagern in der Türkei und in Jordanien, auf Baustellen und alten Fabriken um Beirut, Amman und Istanbul herum. Sie sind auf die Gastfreundschaft und die schrumpfenden Ressourcen ihrer Gastgeber angewiesen.

UNHCR hilft den Flüchtlingen mit Unterkünften, medizinischer Hilfe, Lebensmitteln und Bildungsangeboten. Aber was die Flüchtlinge am meisten brauchen, ist das Ende dieses verheerenden Konfliktes!

Die Flüchtlinge aus Syrien brauchen eine Unterkunft, etwas zu essen und zu trinken. Kranke und Verletzte müssen medizinisch behandelt werden. Kinder und Jugendliche brauchen im Exil Bildungs- und Ausbildunsmöglichkeiten.

Ungeachtet der knappen Finanzen werden nach wie vor wichtige Programme und Hilfsmaßnahmen durchgeführt - auch innerhalb Syriens, soweit es die Sicherheitslage zulässt.

"Wir tun alles, was wir können", betont UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi.

Zu den Hilfsmaßnahmen zählen:

  • der Bau und Betrieb von Flüchtlingslagern wie Zataari oder Azraq in Jordanien
  • die Verteilung von Hilfsgütern wie Kochsets, Wasserkanistern, Decken und Kleidung
  • die Sanierung von Unterbringungs- und Gemeindezentren in Syrien, im Libanon oder im Irak
  • die Verteilung von Gutscheinen für Lebensmittel und Miete
  • Unterstützung von Krankenhäusern und Gesundheitszentren 
  • die Identifizierung von besonders schutzbedürftigen Personen und spezielle Unterstützung von Behinderten, Alten oder alleinerziehenden Müttern

Wir brauchen dringend Ihre Unterstützung, um den Menschen aus Syrien weiter helfen zu können!

  • 10 Euro kosten Windeln für zwei Monate für ein syrisches Flüchtlingskind.
  • 80 Euro reichen für 20 Decken.
  • 150 Euro kosten drei Nothilfspakete mit Hilfsgütern wie Wasserkanistern, Schlafmatten, Kochsets und Seife.
  • 360 Euro kostet ein Familienzelt.

Meldungen aus Syrien und den betroffenen Nachbarländern

Eine hochspezialisierte Nähwerkstatt im Norden Deutschlands: hier werden Segel repariert, Sonnensegel und anderes Zubehör aus dickem Segeltuch hergestellt. Mit im Team: Mohammed und Yousef aus Syrien.

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Angesichts der Situation der Flüchtlinge auf den ägäischen Inseln, ruft das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) erneut dazu auf, Asylsuchende schneller auf das griechische Festland zu bringen. Die Zustände in den Flüchtlingslagern dort sind, besonders nach dem jetzigen Kälteeinbruch, besorgniserregend.

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