+++ Nothilfe Naher Osten +++
Im Nahen Osten spitzt sich die humanitäre Lage dramatisch zu.
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Schutzsuchende zunehmend unter Druck
(Stand: Januar 2026)
Die Islamische Republik Iran spielt seit über 40 Jahren eine zentrale Rolle in der Aufnahme und Unterstützung von Flüchtlingen und Personen in flüchtlingsähnlichen Situationen. Aktuell leben rund 1,65 Millionen Flüchtlinge und andere Schutzsuchende im Iran.
Besonders hervorzuheben ist die langjährige Hilfsbereitschaft des Irans für afghanische Flüchtlinge, die auch nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan fortgesetzt wurde.
Seit 2025 ist der Druck auf afghanische Flüchtlinge im Iran jedoch gestiegen. Viele wurden zur freiwilligen Rückkehr nach Afghanistan aufgefordert, andernfalls drohten Abschiebung und ein fünfjähriges Wiedereinreiseverbot.
Der 12-tägige Iran-Israel-Konflikt im Juni 2025 sowie zunehmende anti-afghanische Stimmung verstärkten den Druck.
Große Herausforderung bei der Rückkehr
Die Rückkehr findet unter äußerst schwierigen Bedingungen statt - und viele Menschen kehren nicht freiwillig in das Land zurück, aus dem sie vor Unterdrückung und Verfolgung geflohen sind. Der Zugang zu Dokumenten ist erschwert, Unterkünften, Gesundheitsversorgung und Bildungseinrichtungen fehlen. Die meisten Rückkehrer konzentrieren sich auf einige wenige Gebiete, wodurch die lokale Infrastruktur und die Dienstleistungen unter enormen Druck geraten. Für Frauen und Mädchen sind die Herausforderungen noch größer, da sie strengste Einschränkungen fürchten müssen.
Hilfe am Limit
Die humanitäre Hilfe steckt in einer schweren Finanzierungskrise.
Weltweit verlieren Flüchtlinge den Zugang zu lebenswichtiger Hilfe – weil das Geld fehlt.
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UNHCRs Rolle in der Flüchtlingshilfe
Der Iran ist seit 1976 Unterzeichnerstaat der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 und ihres Protokolls von 1967 (mit Vorbehalten). Seit über vier Jahrzehnten nimmt das Land Geflüchtete auf und gewährt Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.
Der UNHCR ist seit 1984 im Iran tätig und als größte UN-Organisation mit Büros in Teheran sowie fünf Außenstellen vertreten.
Der UNHCR bietet eine Vielzahl von Hilfsprogrammen an:
- finanzielle Unterstützung für die bedürftigsten Familien
- Gesundheitsversorgung
- Stipendien für Hochschulstudenten
- Berufsausbildungsprogramme
- Unterstützung bei der Integration in die lokale Wirtschaft durch einkommensschaffende Maßnahmen und Existenzsicherung