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Syrien

Flüchtlingskrise Syrien

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Ein trauriges Jubiläum

Nach acht Jahren bleibt Syrien die größte Flüchtlingssituation weltweit. Über die Hälfte der Bevölkerung musste ihr Zuhause seit Beginn des Konfliktes im Jahr 2011 verlassen. Immer noch sind Millionen von Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Angesichts der fallenden Temepraturen beginnt der UNHCR mit der Winterhilfe in der Region.

5,6 Millionen syrische Flüchtlinge hat der UNHCR bisher in den Nachbarländern Jordanien, Libanon, Irak, Türkei, Nordafrika und in anderen Ländern registriert, während 6,6 Millionen Menschen innerhalb ihres Landes auf der Flucht sind.

Erneute Eskalation in Syrien

Die Eskalation des Konflikts im Nordosten Syriens am 09. Oktober 2019 fordert viele Todesopfer und zwingt erneut tausende Familien zur Flucht. Seither leben 108.000 Menschen als intern Vertriebene in Flüchtlingslagern. 14.000 Menschen haben sich über die Grenze in den Irak geflüchtet. Trotz der schwierigen Umstände bleibt der UNHCR vor Ort, um diejenigen, die alles zurücklassen mussten, mit lebensrettenden Maßnahmen vor Beginn des Winters zu versorgen.

Zurzeit arbeitet der UNHCR mit den lokalen Behörden und Partnern zusammen, um ein neues Flüchtlingslager in der Region Dohuk einzurichten, in dem neu ankommende Flüchtlinge aus Nordost-Syrien aufgenommen werden.

„Syrien ist die größte humanitäre Krise unserer Zeit. Sie schafft dauerhaft Leid für Millionen von Menschen, die weltweite Unterstützung erhalten sollten.“ – Filippo Grandi, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen.

Etwa die Hälfte der Flüchtlinge und Vertriebenen sind Kinder. Viele mussten miterleben, wie Familienanghörige oder Freunde getötet wurden. Die meisten der Flüchtlinge und Binnenvertriebenen leben in extremer Armut , können ihre Kinder nicht ernähren, und haben keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung oder Unterkunft.

Besonders Flüchtlingskinder leiden unter den Erlebnissen und sind traumatisiert. Die Regierungen der Aufnahmestaaten bemühen sich, die Kinder am Schulunterricht teilnehmen zu lassen. Dennoch haben noch immer 43 % der Flüchtlingskinder keine Möglichkeit etwas zu Lernen.

Die Türkei ist das größte Aufnahmeland für syrische Flüchtlinge – derzeit sind es 3,3 Millionen.

8
Jahre

Krieg

5,6
Millionen

Flüchtlinge

6,6
Millionen

intern Vertriebene

Ist ein Ende der Krise in Sicht?

Zurzeit weiß niemand, wie lange diese Krise noch andauern wird. Täglich müssen weitere Menschen fliehen.

Ob und wann eine Rückkehr möglich ist, ist eine Frage, vor der Millionen syrische Flüchtlinge in dieser Region stehen. Sicherheit und Schutz sind entscheidende Faktoren, aber nicht die einzigen. Steht das Haus noch? Gibt es Möglichkeiten den Lebensunterhalt zu verdienen? Gibt es Lebensmittel, Wasser, Strom und eine medizinische Versorgung? Viele Menschen haben aber auch rechtliche Fragen rund um fehlende Dokumente und Besitzurkunden.

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Nothilfe Syrien

Was brauchen die Menschen in Syrien ?

Die Flüchtlinge aus Syrien brauchen eine Unterkunft, etwas zu essen und zu trinken. Kranke und Verletzte müssen medizinisch behandelt werden. Kinder und Jugendliche brauchen im Exil Bildungs- und Ausbildunsmöglichkeiten.

Was macht der UNHCR vor Ort?

Der UNHCR leistet seit dem Beginn der Krise 2011 lebensrettende Hilfe für syrische Flüchtlinge. Die Menschen erhalten je nach Bedarf Hilfsgüter wie Hochsets, Wasserkanister, Decken und Kleidung. Zudem Betreibt der UNHCR Flüchtlingscamps wie Zaatari oder Azraq in Jordanien und unterstützt Krankenhäuser und Gesundheitszentren.

Die UNO-Flüchtlingshilfe hat die Nothilfe des UNHCR in Syrien 2019 bislang mit mehr als 3 Millionen Euro unterstützt.

Zu den Hilfsmaßnahmen zählen:

  • der Bau und Betrieb von Flüchtlingslagern wie Zataari oder Azraq in Jordanien,
  • die Verteilung von Hilfsgütern wie Kochsets, Wasserkanistern, Decken und Kleidung,
  • die Sanierung von Unterbringungs- und Gemeindezentren in Syrien, im Libanon oder im Irak,
  • die Verteilung von Gutscheinen für Lebensmittel und Miete,
  • Unterstützung von Krankenhäusern und Gesundheitszentren,
  • die Identifizierung von besonders schutzbedürftigen Personen und spezielle Unterstützung von Behinderten, Alten oder alleinerziehenden Müttern

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