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Krise in Venezuela

Venezuela: Nothilfe für Flüchtlinge in Nachbarländern

Warum fliehen die Menschen aus Venezuela?
Das ehemals stabile und prosperierende Venezuela stürzt seit dem Amtsantritt von Präsident Maduro 2013 immer tiefer ins Chaos. Seitdem ist die Wirtschaft um ein Drittel geschrumpft, durch die Hyperinflation ist das Geld praktisch wertlos. Viele Venezolaner sind verarmt und hungern. Das Gesundheitssystem ist zusammengebrochen. Krankheiten breiten sich aus.

Die Kriminalität ist enorm angestiegen und marodierende Banden machen das Land unsicher. Die Regierung ist nicht mehr in der Lage, dem Terror Einhalt zu gebieten.

Mittlerweile leben drei Millionen Venezolaner außerhalb ihres Heimatlandes.
Viele Länder in der Region tun, was sie können, um den Menschen zu helfen. Peru etwa hat über einer halben Millionen Menschen Schutz geboten, in Kolumbien befinden sich über eine Millionen Migranten und Flüchtlinge aus Venezuela. Die Situation ist kritisch. "Die Aufnahmefähigkeit der betroffenen Länder kommt an ihre Grenzen. Deshalb sind sie auf schnelle Unterstützung der internationalen Gemeinschaft angewiesen, damit weiter Solidarität und Hilfe geleistet und gezeigt werden kann", so Eduardo Stein, Gemeinsamer Sonderbeauftragter für Flüchtlinge und Migranten in Venezuela des Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und der Internationalen Organisation für Migration IOM. Es ist die größte Fluchtbewegung in der neueren Geschichte Lateinamerikas. Die Menschen und Länder in der Region brauchen daher unsere Hilfe.

Wie hilft die UNO-Flüchtlingshilfe?
Entlang der Fluchtrouten sind UNHCR-Mitarbeiter im Einsatz: Sie verteilen Trinkwasser und Hilfspakete an die flüchtenden Menschen. In den Nachbarländern arbeitet der UNHCR mit den Behörden zusammen, um Neuankömmlinge zu registrieren. Das ist wichtig, da die Flüchtlinge erst dann unter dem Schutz der Genfer Flüchtlingskonvention stehen. Dieser Schutz ist nicht nur politischer Natur: Erst jetzt haben Flüchtlinge Zugang zu Lebensmitteln und Gesundheitsversorgung, Bildung und Arbeit. Gemeinsam mit anderen UN-Organisationen folgt der UNHCR dabei einem regionalen und ganzheitlichen Ansatz, um Nothilfe zu leisten und der aufnehmenden Gesellschaft nachhaltig bei Versorgung und Integration der ankommenden Menschen zu helfen.

Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen und politischen Lage haben bislang mehr als 3 Millionen Menschen Venezuela verlassen. Der UNHCR ist vor Ort und unterstützt die Menschen in Brasilien und Peru mit dem Lebensnotwendigsten.

Sie können diesen Menschen mit Ihrer Spende helfen.

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  • Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen und politischen Lage haben bislang mehr als 1,5 Millionen Menschen Venezuela verlassen. Der UNHCR unterstützt in Brasilien rund 68.000 Asylsuchende aus Venezuela. © UNHCR/Reynesson Damasceno
    1,5 Millionen Venezuelaner haben das Land verlassen
    Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen und politischen Lage haben bislang mehr als 1,5 Millionen Menschen Venezuela verlassen. Der UNHCR unterstützt in Brasilien rund 68.000 Asylsuchende aus Venezuela. © UNHCR/Reynesson Damasceno
  • Zusammen mit den brasilianischen Behörden werden Venezolaner registriert und mit den notwendigen Papieren ausgestattet. Mit den Dokumenten erhalten sie Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, Hilfsgütern und zum Arbeitsmarkt. © UNHCR/Reynesson Damasceno
    Registrierung in Brasilien
    Zusammen mit den brasilianischen Behörden werden Venezolaner registriert und mit den notwendigen Papieren ausgestattet. Mit den Dokumenten erhalten sie Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, Hilfsgütern und zum Arbeitsmarkt. © UNHCR/Reynesson Damasceno
  • In Boa Vista (Brasilien) eröffnete der UNHCR kürzlich ein neues Aufnahmelager, in das die venezolanischen Familien umgesiedelt wurden, die zunächst nach ihrer Ankunft auf dem öffentlichen Platz von Simon Bolivar im Stadtzentrum von Boa Vista schlafen mussten. © UNHCR/Reynesson Damasceno
    Aufnahmelager in Brasilien
    In Boa Vista (Brasilien) eröffnete der UNHCR kürzlich ein neues Aufnahmelager, in das die venezolanischen Familien umgesiedelt wurden, die zunächst nach ihrer Ankunft auf dem öffentlichen Platz von Simon Bolivar im Stadtzentrum von Boa Vista schlafen mussten. © UNHCR/Reynesson Damasceno
  • Nach ihrer Registrierung wurde diese Familie in das neue Aufnahmelager in Boa Vista umgesiedelt. 65 UNHCR-Zelte wurden dort für die venezolanischen Familien aufgestellt. © UNHCR/Reynesson Damasceno
    Zuflucht in Brasilien
    Nach ihrer Registrierung wurde diese Familie in das neue Aufnahmelager in Boa Vista umgesiedelt. 65 UNHCR-Zelte wurden dort für die venezolanischen Familien aufgestellt. © UNHCR/Reynesson Damasceno
  • UNHCR-Mitarbeiter versorgen die Familien vor Ort mit Wasser und Nahrungsmitteln. © UNHCR/Reynesson Damasceno
    UNHCR hilft vor Ort
    UNHCR-Mitarbeiter versorgen die Familien vor Ort mit Wasser und Nahrungsmitteln. © UNHCR/Reynesson Damasceno
  • Viele Venezolaner fliehen in die Nachbarländer Peru und Brasilien. Der UNHCR versorgt auch in Peru vor Ort und versorgt die Menschen mit Trinkwasser, Essen und Hygieneartikeln. Anita ist eine von Tausenden von Kindern und Familien, die in Peru unterstützt werden. © UNHCR/Luisa Ginepro
    Hilfe für Kinder und Familien
    Viele Venezolaner fliehen in die Nachbarländer Peru und Brasilien. Der UNHCR versorgt auch in Peru vor Ort und versorgt die Menschen mit Trinkwasser, Essen und Hygieneartikeln. Anita ist eine von Tausenden von Kindern und Familien, die in Peru unterstützt werden. © UNHCR/Luisa Ginepro
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UNHCR-Helfer sind entlang der Fluchtrouten unterwegs und verteilen Hilfsgüter, Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Kleidung und Decken.

In den Aufnahmeländern müssen die Neuankömmlinge registriert werden. Sie werden medizinisch versorgt und bekommen möglichst rasch eine Unterkunft und warmes Essen.

Um den Flüchtlingen weiter helfen zu können, brauchen wir dringend Ihre Unterstützung!

  • 48 Euro sind nötig, um zwei Kinder zwei Monate lang mit sauberem Trinkwassser zu versorgen.
  • 60 Euro kostet ein Familien-Nothilfepaket mit Wasserkanistern, Schlafmatten, Decken, Moskitonetz und Seife.
  • 130 Euro sind ausreichend, um an fünf Familien Nahrungsmitteln zu verteilen.
  • 360 Euro kostet ein Zelt.

Meldungen aus Venezuela und den betroffenen Nachbarländern

Wie gefährlich die Illegalität für Flüchtlingsfrauen und -mädchen sein kann, zeigt die Geschichte der 14-jährigen Katrina Gómez*: Katrina hätte sicher in der Schule sein können. Doch ihre Eltern wussten nicht, dass dies möglich ist. Stattdessen passte Katrina auf dem Strand auf ihren kleinen Bruder auf und wurde dort am helligten Tag von zwei Männern vergewaltigt.

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Venezuela-Hilfe dramatisch unterfinanziert

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Bitte unterstützen Sie unsere Nothilfe für Flüchtlinge aus Venezuela mit Ihrer Online-Spende. Jede Spende hilft!