Mädchen mit Kind auf dem Rücken

Kinder auf der Flucht

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Flüchtlingskinder

Etwa 40% der 79,5 Millionen Menschen, die sich auf der Flucht oder in flüchtlingsähnlichen Situationen befinden, sind jünger als 18 Jahre.

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Kinder

Besondere Gefahren

Flüchtlingskindern drohen in den Kriegswirren besondere Gefahren: Sie werden als Kindersoldat*innen rekrutiert und zum Kämpfen und Töten gezwungen. Sie müssen häufig lange und schwer arbeiten, um ein bisschen Geld zum Überleben zu verdienen. Und es kommt immer wieder zu Zwangsehen und Vergewaltigungen.

Seelische Wunden

Die Erfahrungen und Erlebnisse, die Kinder im Krieg und auf der Flucht machen, hinterlassen in ihrer Seele tiefe Verletzungen. Angstzustände, Depressionen, Schlafstörungen sowie jahrelange psychosomatische Leiden sind die Folgen und können die Entwicklung eines Kindes nachhaltig beeinträchtigen. Auch die Ungewissheit um die eigene Zukunft macht den jungen Flüchtlingen zu schaffen. Mädchen, die Opfer von Vergewaltigungen wurden aber auch Kindersoldat*innen, die selbst zu den grausamsten Taten gezwungen wurden, leiden oft ein Leben lang unter Scham und Ausgrenzung.

Ich mache mir große Sorgen um meinen Sohn. Wir leben wie in einem Vakuum.

So beschreibt der Vater von Majd ihre verzweifelte Situation. Majd ist 13 Jahre alt. Nach einer dramatischen Flucht, auf der der Junge kurzzeitig seine Familie verlor, lebt er jetzt mit seinem Vater in Athen. Sein Vater ist um seine Zukunft besorgt. Seit zwei Jahren hat Majd keine Schule mehr besucht. Geld zur Weiterreise, um den Rest der Familie wiederzufinden, haben sie nicht - nur eine vorläufige Aufenthaltserlaubnis, um in Griechenland bleiben zu können - allerdings ohne jede Unterstützung.

Besondere Bedürfnisse

Kinder wollen spielen und lernen. Der UNHCR bemüht sich daher, Flüchtlingskindern die Möglichkeit zu geben, in die Schule zu gehen und Spiel- und Freizeitmöglichkeiten zu nutzen. Denn ein geregelter und abwechslungsreicher Tag gibt den Kindern ein wenig Struktur und Sicherheit zurück. Zudem ist eine gute Ausbildung der Schlüssel für eine hoffentlich bessere Zukunft und die Ablenkung beim Spiel lässt sie die Schrecken der Flucht wenigstens für eine Weile vergessen.

Allein auf der Flucht

Kinder werden auf der Flucht oftmals von ihren Eltern und Angehörigen getrennt oder sie flüchten selbst und allein. Lesen Sie mehr dazu:

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